The National Times - Junk-Food-Werbeverbot für Fernsehen und Internet in Großbritannien in Kraft

Junk-Food-Werbeverbot für Fernsehen und Internet in Großbritannien in Kraft


Junk-Food-Werbeverbot für Fernsehen und Internet in Großbritannien in Kraft
Junk-Food-Werbeverbot für Fernsehen und Internet in Großbritannien in Kraft / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

In Großbritannien ist am Montag ein Werbeverbot für sogenanntes Junk-Food im Fernseh-Tagesprogramm und im Internet in Kraft getreten. Das britische Gesundheitsministerium rechnet damit, dass so 20.000 Fälle von Fettleibigkeit bei Kindern verhindert werden können. Das Verbot betrifft Werbung für Lebensmittel wie gezuckerte Frühstücksflocken, Energydrinks oder gefrorene Hähnchen-Nuggets - sie dürfen nun vor 21.00 Uhr nicht mehr im Fernsehen und zu keinem Zeitpunkt online angepriesen werden.

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Es sei belegt, dass Werbung beinflusse, was und wann Kinder äßen, argumentiert die britische Regierung. So würden Vorlieben von klein an geformt und das Risiko für Adipositas und verwandte Krankheiten steige. "Durch die Einschränkung von Werbung für Junk-Food vor 21.00 Uhr und das Verbot bezahlter Online-Werbung können wir die übermäßige Präsenz ungesunder Lebensmittel reduzieren", erklärte Gesundheitsministerin Ashley Dalton.

Die mit dem Werbeverbot belegten Nahrungsmittel wurden anhand eines offiziellen Bewertungssystems, das den Gehalt an Salz, Fett, Zucker und Eiweiß in Betracht zieht, als weniger gesund eingestuft. So sind etwa bestimmte Backwaren wie Kekse, Pizza, Bonbons, Eiskrem und aromatisierter Joghurt betroffen - Naturjoghurt wiederum nicht.

Nach Regierungsangaben sind 22 Prozent der üblicherweise um die fünf Jahre alten Schulanfänger in England übergewichtig oder fettleibig. Wenn sie mit elf Jahren auf eine weiterführende Schule wechselten, betrage der Anteil der Kinder mit Übergewicht oder Adipositas schon ein Drittel, erklärte die Regierung weiter.

C.Blake--TNT

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