The National Times - Medien: US-Regisseur Rob Reiner und seine Frau mit Stichwunden tot in Haus aufgefunden

Medien: US-Regisseur Rob Reiner und seine Frau mit Stichwunden tot in Haus aufgefunden


Medien: US-Regisseur Rob Reiner und seine Frau mit Stichwunden tot in Haus aufgefunden

Der US-Regisseur Rob Reiner, unter anderem bekannt durch den Filmklassiker "Harry und Sally", sowie seine Frau sind Medienberichten zufolge in ihrem Haus in Los Angeles tot aufgefunden worden. Laut dem Fernsehsender NBC wiesen die beiden Leichen offenbar Stichwunden auf, eine Raub- und Mordkommission der Polizei habe die Ermittlungen übernommen. Die Polizei von Los Angeles teilte mit, bislang gebe es in dem Fall keinen Verdächtigen.

Textgröße ändern:

Der 78 Jahre alte Reiner und seine Frau seien tot in ihrem Haus im wohlhabenden Stadtteil Brentwood gefunden worden, berichteten die Sender NBC und CNN. Ein Sprecher der Familie habe den Tod des Paares bestätigt, hieß es in den CNN-Berichten. Die Feuerwehr von Los Angeles sprach von einem 78-jährigen Mann und einer 68-jährigen Frau, deren Leichen in einem Haus gefunden worden seien. Nachbarn bestätigten laut NBC, dass es sich um das Zuhause des Ehepaars Reiner handelte.

Die Polizei von Los Angeles (LAPD) teilte am Sonntagabend (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz mit, sie werde die Identität der Toten vorerst nicht öffentlich bestätigen. LAPD-Vizechef Alan Hamilton sagte, es gebe Ermittlungen, es sei aber bislang niemand festgenommen oder als Verdächtiger befragt worden. Hamilton wollte ebenfalls nicht bestätigen, ob es derzeit überhaupt Befragungen gebe. "Wir werden versuchen, mit jedem Familienmitglied zu sprechen, damit wir die Fakten zu dieser Ermittlung erhalten", sagte er.

Der Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, erklärte, die Ermittlungen liefen. Sie sei "untröstlich wegen des tragischen Verlusts von Rob und seiner Frau Michele". "Ich kannte Rob und hatte enormen Respekt vor ihm", fügte die Bürgermeisterin hinzu. Er sei nicht nur ein "gefeierter Schauspieler, Regisseur, Produzent, Autor" gewesen, sondern auch ein "engagierter politischer Aktivist, der immer seine Gaben im Dienste für andere genutzt" habe.

Reiner war in den 1970er Jahren durch seine Rolle in der populären Sitcom "All in the Family" zunächst als Schauspieler bekannt geworden. 1984 veröffentlichte er mit der Doku-Parodie "This Is Spinal Tap" seinen ersten Film als Regisseur. Weltbekannt wurde Reiner in den folgenden Jahren durch den Abenteuerfilm "Stand By Me - Das Geheimnis eines Sommers" sowie der Romantik-Komödie "Harry und Sally", bis heute ein Hollywood-Klassiker.

M.A.Walters--TNT

Empfohlen

Richterlicher Beschluss: Trumps Name wird von Kennedy Center entfernt

Nach einer richterlichen Entscheidung hat am Samstag die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kennedy Centers begonnen. Eine weiße Plane verdeckte einen Teil der Schrift an der Außenseite des Kulturzentrums, dem Trump seinen Namen hatte hinzufügen lassen - dahinter liefen die Arbeiten. Ein US-Bundesrichter hatte den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Rückbenennung zu stoppen.

Richter hält an Beschluss fest: Trumps Name muss von Kennedy Center entfernt werden

Ein US-Bundesrichter hat den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers in Washington sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kulturzentrums zu stoppen. Kurz vor Ablauf der Frist für die Beseitigung des Schriftzugs am Freitag versammelten sich zahlreiche Schaulustige vor dem Kulturzentrum in der US-Hauptstadt.

Britischer Künstler David Hockney gestorben

Der britische Künstler David Hockney ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 88 Jahren in seiner Londoner Wohnung, wie seine Agentin am Freitag mitteilte. Hockney gehörte zu den einflussreichsten Vertretern der zeitgenössischen Kunst.

Feierlaune im Stadion und Ausschreitungen davor: Fußball-WM hat in Mexiko begonnen

Mit einer Eröffnungsfeier voller Stars und einem Sieg von Ko-Gastgeber Mexiko hat die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte begonnen. Bei der Eröffnungsshow vor 80.000 Zuschauern im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt führten die kolumbianische Sängerin Shakira und der nigerianische Afrobeat-Musiker Burna Boy am Donnerstag den offiziellen WM-Song "Dai Dai" auf. Vor dem Stadion kam es derweil zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Textgröße ändern: