The National Times - Gehackter Elmo verbreitet im Onlinedienst X antisemitische Verschwörungstheorien

Gehackter Elmo verbreitet im Onlinedienst X antisemitische Verschwörungstheorien


Gehackter Elmo verbreitet im Onlinedienst X antisemitische Verschwörungstheorien
Gehackter Elmo verbreitet im Onlinedienst X antisemitische Verschwörungstheorien / Foto: © AFP/Archiv

Das Konto des fiktiven Charakters Elmo aus der Sesamstraße hat nach einem Hackerangriff antisemitische Verschwörungstheorien im Onlinedienst X verbreitet. Ein unbekannter Hacker habe "widerliche Nachrichten, darunter antisemitische und rassistische Beiträge" veröffentlicht, erklärte ein Sprecher der gemeinnützigen Organisation Sesame Workshop am Montag. Die Kontrolle über das Konto sei wiederhergestellt worden. Dem Charakter aus der Fernsehsendung für Kinder folgen im Onlinedienst X etwa 650.000 Menschen.

Textgröße ändern:

Am Sonntag hatte das Konto von Elmo unter anderem zu der Vernichtung von jüdischen Menschen aufgerufen. Der gehackte TV-Charakter verkündete zudem, US-Präsident Donald Trump sei eine "Marionette" des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu. Die Beiträge wurde später gelöscht.

Es ist bereits der zweite antisemitische Vorfall in dem Onlinedienst von Tech-Milliardär Elon Musk binnen kurzer Zeit. Auf X veröffentlichte Bildschirmfotos hatten in den vergangenen Tagen gezeigt, wie der KI-Chatbot Grok Adolf Hitler verherrlichte und antisemitische Antworten auf Nutzerfragen gab. Andere Beiträge zeigten auch abwertende Aussagen zum Islam. Später entschuldigte sich das Unternehmen von Musk für den Vorfall.

Lewis--TNT

Empfohlen

Fall Haenel: Freiheitsstrafe für französischen Filmemacher Ruggia

Wegen sexueller Nötigung der damals minderjährigen Schauspielerin Adèle Haenel ist der französische Regisseur Christophe Ruggia zu einer fünfjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Drei davon werden zur Bewährung ausgesetzt, die übrigen zwei soll der Filmemacher mit einer elektronischen Fußfessel verbüßen, wie die Berufungsrichter am Freitag in Paris entschieden.

US-Rapper D4vd unter Mordverdacht festgenommen

Mordverdacht gegen US-Rapper D4vd: Der 21-Jährige ist im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod einer Minderjährigen festgenommen worden. Der Künstler, der mit bürgerlichem Namen David Burke heißt, sitze wegen des Verdachts der Tötung von Celeste Rivas in Haft, teilte die Polizei in Los Angeles am Donnerstag (Ortszeit) mit. Eine Freilassung gegen Zahlung einer Kaution wurde demnach abgelehnt.

Ticketmaster-Mutterunternehmen wegen illegaler Monopolbildung verurteilt

Das Mutterunternehmen des Konzertkarten-Verkäufers Ticketmaster, Live Nation Entertainment, ist wegen illegaler Monopolbildung verurteilt worden. Ein Geschworenengericht in New York sei zu dem Schluss gekommen, dass Live Nation und Ticketmaster durch wettbewerbswidriges Verhalten der Musikindustrie geschadet und überhöhte Preise von Konzertbesuchern verlangt habe, erklärte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta am Mittwoch.

Langer Streit um Schnipsel aus Stück von Kraftwerk: Bundesgerichtshof wieder am Zug

Im langen Rechtsstreit um einen kurzen Rhythmusschnipsel aus einem Lied von Kraftwerk ist nun wieder der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Zug. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg beantwortete am Dienstag Fragen des BGH. Es ging darum, wann das sogenannte Sampling - die Nutzung der kurzen Sequenz für ein neues Stück - erlaubt sein kann. (Az. C-590/23)

Textgröße ändern: