The National Times - Fast achteinhalb Milliarden Euro Rundfunkgebühren eingenommen

Fast achteinhalb Milliarden Euro Rundfunkgebühren eingenommen


Fast achteinhalb Milliarden Euro Rundfunkgebühren eingenommen
Fast achteinhalb Milliarden Euro Rundfunkgebühren eingenommen / Foto: © AFP/Archiv

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland fast achteinhalb Milliarden Euro Rundfunkgebühren eingenommen worden. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Erträge um 3,8 Prozent, wie der sogenannte Beitragsservice am Dienstag in Köln mitteilte. Die aus der früheren GEZ hervorgegangene Einrichtung zieht die Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD, ZDF und Deutschlandradio ein.

Textgröße ändern:

Grund für den Anstieg der Einnahmen war demnach die vom Bundesverfassungsgericht beschlossene Anpassung des Rundfunkbeitrags auf 18,36 Euro pro Monat, die der Beitragsservice Anfang August 2021 umsetzte. Insgesamt flossen im vergangenen Jahr 8,26 Milliarden Euro an ARD, ZDF und Deutschlandradio, weitere 159 Millionen Euro erhielten die Landesmedienanstalten.

Den Angaben zufolge stieg die Zahl der zum Rundfunkbeitrag angemeldeten Wohnungen leicht um 0,12 Prozent auf rund 39,71 Millionen. Laut Beitragsservice könnte ein Grund hierfür die gestiegene Zahl neu gebauter Wohnungen im vergangenen Jahr sein. Spürbar machte sich demnach auch die Flut im Ahrtal im Sommer 2021. So wurden zahlreiche Wohnungen, die nicht mehr nutzbar waren, vorübergehend abgemeldet.

B.Scott--TNT

Empfohlen

Neuanfang nach Skandalen: Leiter von Schloss Versailles zum neuen Louvre-Chef ernannt

Wegen Missständen und Skandalen wie dem spektakulären Kronjuwelen-Diebstahl hat der Pariser Louvre nun einen neuen Chef. Der 62 Jahre alte Kunsthistoriker Christophe Leribault, bisher Leiter von Schloss Versailles, wurde am Mittwoch vom französischen Ministerrat zum Direktor des berühmten Pariser Museums ernannt. Seine stark unter Druck stehende und vielfach kritisierte Vorgängerin Laurence des Cars hatte zuvor bei Staatschef Emmanuel Macron ihren Rücktritt eingereicht.

Deutscher Film "Gelbe Briefe" gewinnt Goldenen Bären der Berlinale

Der Film "Gelbe Briefe" des deutschen Regisseurs Ilker Catak ist mit dem Goldenen Bären der Berlinale ausgezeichnet worden. Der Film spreche sehr deutlich "die politische Sprache des Totalitarismus", sagte Jury-Präsident Wim Wenders bei der Verleihung am Samstagabend in Berlin. Er sei eine angsteinflößende Vorahnung, wie es möglicherweise bald auch in anderen Ländern aussehen könnte. "Gelbe Briefe" handelt von einem ein Künstlerpaar, das ins Visier des türkischen Staates gerät.

Schauspielerin Sandra Hüller mit Silbernem Bären für beste Hauptrolle ausgezeichnet

Die Schauspielerin Sandra Hüller ist beim Filmfestival Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Hauptrolle ausgezeichnet worden. Sie wurde damit am Samstag in Berlin für die Darstellung der Rose in dem gleichnamigen Film des österreichischen Regisseurs Markus Schleinzer geehrt.

"Karnevalsmaus" auf Platz eins der Charts - Partysongs stark wie lange nicht

Karnevalssongs sind in den deutschen Charts so stark vertreten wie seit Jahren nicht. Mit der "Karnevalsmaus" schaffte es die Bonner Band Druckluft sogar auf Platz eins der Singlecharts, wie GfK Entertainment am Freitag in Baden-Baden mitteilte. Damit seien die Musiker die erste nationale Band auf Platz eins des Singlerankings seit Rammstein ("Zick Zack") vor vier Jahren und die erste Karnevalsband an der Spitze seit den Höhnern ("Wenn nicht jetzt wann dann?") vor 19 Jahren.

Textgröße ändern: