The National Times - Fast achteinhalb Milliarden Euro Rundfunkgebühren eingenommen

Fast achteinhalb Milliarden Euro Rundfunkgebühren eingenommen


Fast achteinhalb Milliarden Euro Rundfunkgebühren eingenommen
Fast achteinhalb Milliarden Euro Rundfunkgebühren eingenommen / Foto: © AFP/Archiv

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland fast achteinhalb Milliarden Euro Rundfunkgebühren eingenommen worden. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Erträge um 3,8 Prozent, wie der sogenannte Beitragsservice am Dienstag in Köln mitteilte. Die aus der früheren GEZ hervorgegangene Einrichtung zieht die Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD, ZDF und Deutschlandradio ein.

Textgröße ändern:

Grund für den Anstieg der Einnahmen war demnach die vom Bundesverfassungsgericht beschlossene Anpassung des Rundfunkbeitrags auf 18,36 Euro pro Monat, die der Beitragsservice Anfang August 2021 umsetzte. Insgesamt flossen im vergangenen Jahr 8,26 Milliarden Euro an ARD, ZDF und Deutschlandradio, weitere 159 Millionen Euro erhielten die Landesmedienanstalten.

Den Angaben zufolge stieg die Zahl der zum Rundfunkbeitrag angemeldeten Wohnungen leicht um 0,12 Prozent auf rund 39,71 Millionen. Laut Beitragsservice könnte ein Grund hierfür die gestiegene Zahl neu gebauter Wohnungen im vergangenen Jahr sein. Spürbar machte sich demnach auch die Flut im Ahrtal im Sommer 2021. So wurden zahlreiche Wohnungen, die nicht mehr nutzbar waren, vorübergehend abgemeldet.

B.Scott--TNT

Empfohlen

Preis der Filmkritiker: Timothée Chalamet baut Stellung als Oscar-Anwärter aus

Für seine Rolle in "Marty Supreme" ist Timothée Chalamet vom Verband der US-Filmkritiker als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet worden und hat damit seine Stellung als Oscar-Anwärter ausgebaut. Chalamet erhielt den Critic's Choice Award am Sonntagabend bei der ersten großen Filmgala des Jahres in Hollywood für seine Rolle als ehrgeiziger Tischtennis-Champion und schlug damit seinen Hauptrivalen Leonardo DiCaprio aus dem Feld.

Junk-Food-Werbeverbot für Fernsehen und Internet in Großbritannien in Kraft

In Großbritannien ist am Montag ein Werbeverbot für sogenanntes Junk-Food im Fernseh-Tagesprogramm und im Internet in Kraft getreten. Das britische Gesundheitsministerium rechnet damit, dass so 20.000 Fälle von Fettleibigkeit bei Kindern verhindert werden können. Das Verbot betrifft Werbung für Lebensmittel wie gezuckerte Frühstücksflocken, Energydrinks oder gefrorene Hähnchen-Nuggets - sie dürfen nun vor 21.00 Uhr nicht mehr im Fernsehen und zu keinem Zeitpunkt online angepriesen werden.

"Somajan Dance" - Berliner Künstler Stefan Berker verbindet Kulturen, Musik und Werte

Der Song schlägt eine musikalische Brücke zwischen Kulturen, Klangwelten und gemeinsamen gesellschaftlichen Werten

Indien präsentiert antike Edelsteine mit Verbindungen zu Buddha

In Indien sind in der Kolonialzeit entdeckte, mit Buddha in Verbindung stehende Edelsteine erstmals öffentlich präsentiert worden. Das indische Kulturministerium teilte am Samstag mit, es sei das erste Mal, dass die Edelsteine gezeigt würden, seit sie nach britischen Ausgrabungen 1898 weltweit verstreut worden seien. Die Ausstellung sei ein "historisches Ereignis".

Textgröße ändern: