The National Times - Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse geht an Hamburgerin Kristine Bilkau

Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse geht an Hamburgerin Kristine Bilkau


Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse geht an Hamburgerin Kristine Bilkau
Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse geht an Hamburgerin Kristine Bilkau / Foto: © AFP/Archiv

Die Hamburger Schriftstellerin Kristine Bilkau hat den Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen. Bilkau wurde für ihren Roman "Halbinsel", eine Mutter-Tochter-Geschichte, ausgezeichnet, wie die Jury am Donnerstag bekanntgab. Der Preis in seinen drei Kategorien ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert.

Textgröße ändern:

Die Jury erklärte, Bilkaus Roman beunruhige mit ihren lauten und leisen Fragen an unsere Gesellschaft. Bilkau sagte in ihrer Dankesrede, beim Schreiben des Buchs habe sie immer wieder gedacht, die Erwachsenen schuldeten es den Jüngeren, sich besser um die Zukunft zu kümmern. Sie plädierte für eine "Sprache der Menschlichkeit" und eine "Sprache der Aufrichtigkeit".

Die Leipziger Auszeichnung wird seit 2005 für herausragende Neuerscheinungen in den drei Kategorien Übersetzung, Sachbuch/Essayistik und Belletristik verliehen. Insgesamt 15 Kandidaten wurden nominiert.

Bereits am Donnerstagmorgen öffnete die Messe, die mit rund 300.000 Gästen der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche ist, für Besucher und Fachpublikum. Gastland ist in diesem Jahr Norwegen. Bis Sonntag bieten die Buchmesse sowie die parallel dazu laufende Manga-Comic-Con und das traditionelle Lesefest Leipzig liest tausende Veranstaltungen.

T.Allen--TNT

Empfohlen

Richterlicher Beschluss: Trumps Name wird von Kennedy Center entfernt

Nach einer richterlichen Entscheidung hat am Samstag die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kennedy Centers begonnen. Eine weiße Plane verdeckte einen Teil der Schrift an der Außenseite des Kulturzentrums, dem Trump seinen Namen hatte hinzufügen lassen - dahinter liefen die Arbeiten. Ein US-Bundesrichter hatte den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Rückbenennung zu stoppen.

Richter hält an Beschluss fest: Trumps Name muss von Kennedy Center entfernt werden

Ein US-Bundesrichter hat den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers in Washington sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kulturzentrums zu stoppen. Kurz vor Ablauf der Frist für die Beseitigung des Schriftzugs am Freitag versammelten sich zahlreiche Schaulustige vor dem Kulturzentrum in der US-Hauptstadt.

Britischer Künstler David Hockney gestorben

Der britische Künstler David Hockney ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 88 Jahren in seiner Londoner Wohnung, wie seine Agentin am Freitag mitteilte. Hockney gehörte zu den einflussreichsten Vertretern der zeitgenössischen Kunst.

Feierlaune im Stadion und Ausschreitungen davor: Fußball-WM hat in Mexiko begonnen

Mit einer Eröffnungsfeier voller Stars und einem Sieg von Ko-Gastgeber Mexiko hat die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte begonnen. Bei der Eröffnungsshow vor 80.000 Zuschauern im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt führten die kolumbianische Sängerin Shakira und der nigerianische Afrobeat-Musiker Burna Boy am Donnerstag den offiziellen WM-Song "Dai Dai" auf. Vor dem Stadion kam es derweil zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Textgröße ändern: