The National Times - US-Musiklegende Quincy Jones posthum mit Ehren-Oscar ausgezeichnet

US-Musiklegende Quincy Jones posthum mit Ehren-Oscar ausgezeichnet


US-Musiklegende Quincy Jones posthum mit Ehren-Oscar ausgezeichnet
US-Musiklegende Quincy Jones posthum mit Ehren-Oscar ausgezeichnet / Foto: © AFP

Der vor zwei Wochen verstorbene US-Musiker, Produzent und Komponist Quincy Jones ist posthum mit einem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Seine Tochter, die Schauspielerin Rashida Jones, nahm den Ehren-Oscar am Sonntag bei einer Gala in Hollywood entgegen. Der Titan der US-Musikindustrie war am 3. November im Alter von 91 Jahren gestorben.

Textgröße ändern:

Ihr Vater sei wegen der Einladung zu den Governors Awards "wirklich aufgeregt" gewesen, erzählte Rashida Jones vor den versammelten Stars aus der US-Film- und Musikindustrie. "Er hat oft gesagt: 'Lebe jeden Tag, als wenn es Dein letzter wäre, und eines Tages wird es richtig sein'. Und das hat er getan", fügte sie hinzu. Ihr Vater habe "das beste, schönste Leben" gehabt, sagte Jones unter tosendem Applaus.

Stars wie Selena Gomez, Jennifer Lopez und Zoe Saldana kämpften mit den Tränen, als Jennifer Hudson zu Ehren der verstorbenen Musik-Legende sang.

"Die Wahrheit ist, dass dieser Mann auch einen ebenso mächtigen Einfluss auf die Filmwelt hatte", betonte Schauspieler Jamie Foxx bei der Präsentation des Ehren-Oscars. Jones produzierte wegweisende Hollywood-Filme wie "Die Farbe Lila" und erhielt zahlreiche Oscar-Nominierungen für Filmsongs und Soundtracks.

In seiner mehr als sieben Jahrzehnte währenden Karriere produzierte Quincy Jones unter anderem Michael Jacksons erfolgreichstes Album "Thriller" und arbeitete mit Stars wie Frank Sinatra, Ray Charles, Dizzy Gillespie, Ella Fitzgerald und Miles Davis zusammen sowie mit Aretha Franklin, Duke Ellington und Count Basie. Für Elvis Presley spielte er Trompete.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Richterlicher Beschluss: Trumps Name wird von Kennedy Center entfernt

Nach einer richterlichen Entscheidung hat am Samstag die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kennedy Centers begonnen. Eine weiße Plane verdeckte einen Teil der Schrift an der Außenseite des Kulturzentrums, dem Trump seinen Namen hatte hinzufügen lassen - dahinter liefen die Arbeiten. Ein US-Bundesrichter hatte den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Rückbenennung zu stoppen.

Richter hält an Beschluss fest: Trumps Name muss von Kennedy Center entfernt werden

Ein US-Bundesrichter hat den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers in Washington sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kulturzentrums zu stoppen. Kurz vor Ablauf der Frist für die Beseitigung des Schriftzugs am Freitag versammelten sich zahlreiche Schaulustige vor dem Kulturzentrum in der US-Hauptstadt.

Britischer Künstler David Hockney gestorben

Der britische Künstler David Hockney ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 88 Jahren in seiner Londoner Wohnung, wie seine Agentin am Freitag mitteilte. Hockney gehörte zu den einflussreichsten Vertretern der zeitgenössischen Kunst.

Feierlaune im Stadion und Ausschreitungen davor: Fußball-WM hat in Mexiko begonnen

Mit einer Eröffnungsfeier voller Stars und einem Sieg von Ko-Gastgeber Mexiko hat die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte begonnen. Bei der Eröffnungsshow vor 80.000 Zuschauern im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt führten die kolumbianische Sängerin Shakira und der nigerianische Afrobeat-Musiker Burna Boy am Donnerstag den offiziellen WM-Song "Dai Dai" auf. Vor dem Stadion kam es derweil zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Textgröße ändern: