The National Times - Mitglieder der schwedischen Pop-Band Abba erhalten königliche Orden in Stockholm

Mitglieder der schwedischen Pop-Band Abba erhalten königliche Orden in Stockholm


Mitglieder der schwedischen Pop-Band Abba erhalten königliche Orden in Stockholm
Mitglieder der schwedischen Pop-Band Abba erhalten königliche Orden in Stockholm / Foto: © TT News Agency/AFP

Royale Ehre für Abba: Das schwedische Königshaus hat am Freitag den Mitgliedern der schwedischen Kultband königliche Orden verliehen. Bei einer Zeremonie im Königspalast in Stockholm überreichte König Carl XVI. Gustaf den sogenannten Vasa-Orden jeweils an Benny Andersson, Agnetha Fältskog, Anni-Frid Lyngstad und Björn Ulvaeus. Die Bandmitglieder, die nur noch selten gemeinsam in der Öffentlichkeit auftreten, wurden damit für "herausragende Leistungen in der schwedischen und internationalen Musik" geehrt.

Textgröße ändern:

Es ist das erste Mal seit 50 Jahren, dass die königlichen Orden wieder an Staatsbürger des nordischen Landes verliehen wurden. 1975 hatte Schweden die Verleihung der Auszeichnung an nichtkönigliche Landsleute eingestellt, da dies als überholt angesehen wurde. Ausländer erhielten den Orden weiterhin. 2022 führte das schwedische Parlament die Praxis jedoch wieder ein.

Bei der Zeremonie am Freitag wurden insgesamt 13 schwedische Staatsbürger für ihre Verdienste geehrt, darunter zwei Nobelpreisträger: der Genetiker Svante Pääbo und die französisch-schwedische Physikerin Anne L'Huillier.

Vor genau 50 Jahren gewannen Abba den Eurovision Song Contest mit dem Song "Waterloo". Der Sieg bei dem europäischen Musikwettbewerb verhalf den Musikern zum internationalen Durchbruch. Es folgten Hits wie "Mamma Mia" (1975), "Dancing Queen" (1976) und "The Winner Takes It All" (1980). Mit eingängigen Melodien und einem einzigartigen Stil verkörperten Abba des Phänomen Disco rund um den Erdball. 1982 löste sich die Band auf.

Alle vier Sänger sind mittlerweile über 70 Jahre alt. In den vergangenen 50 Jahren haben sie mehr als 400 Millionen Alben verkauft. 2021 brachten die vier Schweden nach langer Pause wieder ein neues Album heraus.

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Zu Selbstverletzungen genötigt: Prozess gegen mutmaßlichen Onlinesadisten begonnen

Ein inzwischen 18-Jähriger muss sich seit Dienstag vor dem Landgericht Hamburg wegen des Vorwurfs verantworten, Mädchen im Internet zu sexuellen und selbstverletzenden Handlungen vor der Kamera genötigt zu haben. Der Prozess begann unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem schweren sexuellen Missbrauch von Kindern vor.

Britische Rocksängerin Bonnie Tyler aus künstlichem Koma erwacht

Die britische Rocklegende Bonnie Tyler ist nach Wochen aus dem künstlichen Koma erwacht. Die 75-Jährige sei "nicht mehr im Koma, aber weiterhin sehr krank und auf der Intensivstation" in Portugal, teilten Tylers Team und Familie am Montagabend auf ihrer Website mit. Die Ärzte seien weiter zuversichtlich, "dass sie sich gut erholen wird, aber es wird seine Zeit dauern". Deshalb würden alle bis Ende August geplanten Konzerte abgesagt oder verschoben.

Richterlicher Beschluss: Trumps Name wird von Kennedy Center entfernt

Nach einer richterlichen Entscheidung hat am Samstag die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kennedy Centers begonnen. Eine weiße Plane verdeckte einen Teil der Schrift an der Außenseite des Kulturzentrums, dem Trump seinen Namen hatte hinzufügen lassen - dahinter liefen die Arbeiten. Ein US-Bundesrichter hatte den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Rückbenennung zu stoppen.

Richter hält an Beschluss fest: Trumps Name muss von Kennedy Center entfernt werden

Ein US-Bundesrichter hat den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers in Washington sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kulturzentrums zu stoppen. Kurz vor Ablauf der Frist für die Beseitigung des Schriftzugs am Freitag versammelten sich zahlreiche Schaulustige vor dem Kulturzentrum in der US-Hauptstadt.

Textgröße ändern: