The National Times - Papst Franziskus kritisiert Desinformation als "erste Sünde" des Journalismus

Papst Franziskus kritisiert Desinformation als "erste Sünde" des Journalismus


Papst Franziskus kritisiert Desinformation als "erste Sünde" des Journalismus
Papst Franziskus kritisiert Desinformation als "erste Sünde" des Journalismus / Foto: © AFP

Papst Franziskus hat Desinformation und Falschmeldungen als "erste Sünde des Journalismus" bezeichnet. "Desinformation ist die erste der Sünden, der Fehler - sagen wir mal so - des Journalismus", sagte Franziskus am Samstag vor italienischen Journalisten im Vatikan aus Anlass der Verleihung eines Journalistenpreises.

Textgröße ändern:

Insgesamt gebe es vier "Sünden des Journalismus", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche weiter. "Desinformation, wenn Journalismus nicht oder schlecht informiert; Verleumdung (die manchmal genutzt wird); Diffamierung, die sich von der Verleumdung unterscheidet, aber zerstört; und die vierte ist (...) die Liebe zum Skandal", wurde Franziskus in einer Mitteilung des Vatikans zitiert.

"Ich bin zum Beispiel besorgt über die Manipulationen derjenigen, die interessanterweise Fake News verbreiten, um die öffentliche Meinung zu steuern", sagte er. "Meine Hoffnung ist, dass den Stimmen des Friedens Raum gegeben wird, denjenigen, die sich dafür einsetzen, diesen Konflikt wie so viele andere zu einem Ende zu bringen", sagte Franziskus.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Richterlicher Beschluss: Trumps Name wird von Kennedy Center entfernt

Nach einer richterlichen Entscheidung hat am Samstag die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kennedy Centers begonnen. Eine weiße Plane verdeckte einen Teil der Schrift an der Außenseite des Kulturzentrums, dem Trump seinen Namen hatte hinzufügen lassen - dahinter liefen die Arbeiten. Ein US-Bundesrichter hatte den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Rückbenennung zu stoppen.

Richter hält an Beschluss fest: Trumps Name muss von Kennedy Center entfernt werden

Ein US-Bundesrichter hat den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers in Washington sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kulturzentrums zu stoppen. Kurz vor Ablauf der Frist für die Beseitigung des Schriftzugs am Freitag versammelten sich zahlreiche Schaulustige vor dem Kulturzentrum in der US-Hauptstadt.

Britischer Künstler David Hockney gestorben

Der britische Künstler David Hockney ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 88 Jahren in seiner Londoner Wohnung, wie seine Agentin am Freitag mitteilte. Hockney gehörte zu den einflussreichsten Vertretern der zeitgenössischen Kunst.

Feierlaune im Stadion und Ausschreitungen davor: Fußball-WM hat in Mexiko begonnen

Mit einer Eröffnungsfeier voller Stars und einem Sieg von Ko-Gastgeber Mexiko hat die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte begonnen. Bei der Eröffnungsshow vor 80.000 Zuschauern im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt führten die kolumbianische Sängerin Shakira und der nigerianische Afrobeat-Musiker Burna Boy am Donnerstag den offiziellen WM-Song "Dai Dai" auf. Vor dem Stadion kam es derweil zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Textgröße ändern: