The National Times - Kulturstaatsministerin Roth würdigt Rocklegende Tina Turner

Kulturstaatsministerin Roth würdigt Rocklegende Tina Turner


Kulturstaatsministerin Roth würdigt Rocklegende Tina Turner
Kulturstaatsministerin Roth würdigt Rocklegende Tina Turner / Foto: © AFP/Archiv

Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) hat die Karriere der verstorbenen Rocklegende Tina Turner als "große Emanzipationsgeschichte" gewürdigt. "Tina Turners bewegtes, intensives Leben hatte viele Höhepunkte und Tiefpunkte – und all das hören wir in ihrer Musik", erklärte Roth am Donnerstag. Zu Beginn ihrer Karriere sei die Sängerin in der hochgradig toxischen, von Gewalt geprägten Beziehung zu ihrem ersten Ehemann Ike Turner gefangen gewesen.

Textgröße ändern:

Doch Tina Turner habe sich daraus befreit und sei dann konsequent ihren eigenen Weg gegangen, ergänzte Roth. "Ihre so beeindruckende Karriere ist eine große Emanzipationsgeschichte, die als Vorbild bleiben wird." Und nicht nur ihr Leben, auch ihre Songs erzählten immer wieder von "Selbstermächtigung, Befreiung und Emanzipation".

Viele ihrer Songs seien unsterblich. Dazu trage auch ihre einmalige Stimme bei. "Die Queen hat uns verlassen, aber sie wird in unseren Rock'n'Roll-Herzen bleiben", erklärte die Grünen-Politikerin weiter.

Die Sängerin von Welthits wie "Private Dancer", "Simply the Best" und "What's Love Got To Do With It" war am Mittwoch im Alter von 83 Jahren in der Schweiz gestorben, wo sie seit Jahren in einem Anwesen in Küsnacht am Zürichsee gelebt hatte. Turner war 1995 mit ihrem späteren zweiten Ehemann, dem deutschen Musikmanager Erwin Bach, in die Schweiz gezogen.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Richterlicher Beschluss: Trumps Name wird von Kennedy Center entfernt

Nach einer richterlichen Entscheidung hat am Samstag die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kennedy Centers begonnen. Eine weiße Plane verdeckte einen Teil der Schrift an der Außenseite des Kulturzentrums, dem Trump seinen Namen hatte hinzufügen lassen - dahinter liefen die Arbeiten. Ein US-Bundesrichter hatte den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Rückbenennung zu stoppen.

Richter hält an Beschluss fest: Trumps Name muss von Kennedy Center entfernt werden

Ein US-Bundesrichter hat den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers in Washington sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kulturzentrums zu stoppen. Kurz vor Ablauf der Frist für die Beseitigung des Schriftzugs am Freitag versammelten sich zahlreiche Schaulustige vor dem Kulturzentrum in der US-Hauptstadt.

Britischer Künstler David Hockney gestorben

Der britische Künstler David Hockney ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 88 Jahren in seiner Londoner Wohnung, wie seine Agentin am Freitag mitteilte. Hockney gehörte zu den einflussreichsten Vertretern der zeitgenössischen Kunst.

Feierlaune im Stadion und Ausschreitungen davor: Fußball-WM hat in Mexiko begonnen

Mit einer Eröffnungsfeier voller Stars und einem Sieg von Ko-Gastgeber Mexiko hat die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte begonnen. Bei der Eröffnungsshow vor 80.000 Zuschauern im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt führten die kolumbianische Sängerin Shakira und der nigerianische Afrobeat-Musiker Burna Boy am Donnerstag den offiziellen WM-Song "Dai Dai" auf. Vor dem Stadion kam es derweil zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Textgröße ändern: