The National Times - Cannes-Preisträger Östlund will Publikum mit seinem Film interagieren lassen

Cannes-Preisträger Östlund will Publikum mit seinem Film interagieren lassen


Cannes-Preisträger Östlund will Publikum mit seinem Film interagieren lassen
Cannes-Preisträger Östlund will Publikum mit seinem Film interagieren lassen / Foto: © AFP/Archiv

Der in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnete schwedische Regisseur Ruben Östlund will sein Publikum dazu animieren, mit seinem Film zu interagieren und selbst aktiv zu werden. Der Filmemacher plant für Ende des Monats eine Sondervorführung seines preisgekrönten Films "Triangle of Sadness" beim Filmfestival in Göteborg, wie er am Mittwoch angekündigt. Dabei will er selbst den Animateur spielen.

Textgröße ändern:

Im Vergleich zu anderen Nationen seien die Skandinavier ein sehr passives Publikum, erklärte der 48-Jährige. "Hier verstecken wir uns in unserem Sitz und übernehmen keine Verantwortung für die Vorführung." Anschließend gingen alle nach Hause, ohne auch nur über den gesehenen Film zu diskutieren.

Vor der animiertem Sondervorführung am 28. Januar sollen Formulare an die Zuschauer verteilt werden, in denen sie Auskunft über sich selbst geben, um Östlund seine Aufgabe zu vereinfachen.

Östlund war im vergangenen Mai in Cannes für die beißende Gesellschaftssatire "Triangle of Sadness" mit der Goldenen Palme als bester Regisseur ausgezeichnet worden. Seine erste Goldene Palme erhielt er 2017 für "The Square".

A.Little--TNT

Empfohlen

Richterlicher Beschluss: Trumps Name wird von Kennedy Center entfernt

Nach einer richterlichen Entscheidung hat am Samstag die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kennedy Centers begonnen. Eine weiße Plane verdeckte einen Teil der Schrift an der Außenseite des Kulturzentrums, dem Trump seinen Namen hatte hinzufügen lassen - dahinter liefen die Arbeiten. Ein US-Bundesrichter hatte den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Rückbenennung zu stoppen.

Richter hält an Beschluss fest: Trumps Name muss von Kennedy Center entfernt werden

Ein US-Bundesrichter hat den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers in Washington sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kulturzentrums zu stoppen. Kurz vor Ablauf der Frist für die Beseitigung des Schriftzugs am Freitag versammelten sich zahlreiche Schaulustige vor dem Kulturzentrum in der US-Hauptstadt.

Britischer Künstler David Hockney gestorben

Der britische Künstler David Hockney ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 88 Jahren in seiner Londoner Wohnung, wie seine Agentin am Freitag mitteilte. Hockney gehörte zu den einflussreichsten Vertretern der zeitgenössischen Kunst.

Feierlaune im Stadion und Ausschreitungen davor: Fußball-WM hat in Mexiko begonnen

Mit einer Eröffnungsfeier voller Stars und einem Sieg von Ko-Gastgeber Mexiko hat die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte begonnen. Bei der Eröffnungsshow vor 80.000 Zuschauern im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt führten die kolumbianische Sängerin Shakira und der nigerianische Afrobeat-Musiker Burna Boy am Donnerstag den offiziellen WM-Song "Dai Dai" auf. Vor dem Stadion kam es derweil zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Textgröße ändern: