The National Times - Inflation zehrt Lohnzuwachs 2021 komplett auf

Inflation zehrt Lohnzuwachs 2021 komplett auf


Inflation zehrt Lohnzuwachs 2021 komplett auf
Inflation zehrt Lohnzuwachs 2021 komplett auf

Die hohe Inflation hat den Anstieg der Löhne im vergangenen Jahr komplett aufgezehrt. Die Nominallöhne stiegen 2021 um knapp 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr - die Inflation erhöhte sich im gleichen Zeitraum aber um gut 3,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Die Reallöhne sanken damit voraussichtlich um 0,1 Prozent.

Textgröße ändern:

Das ist der zweite Rückgang nach 2020, dem ersten Corona-Krisenjahr. Damals trug laut Statistischem Bundesamt insbesondere der vermehrte Einsatz von Kurzarbeit zur negativen Nominal- und Reallohnentwicklung bei. 2020 war der Nominallohnindex gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent gesunken - die Verbraucherpreise stiegen um 0,5 Prozent. Das führte zu einem Reallohnrückgang von 1,1 Prozent.

Im zweiten Corona-Krisenjahr 2021 wurde - bedingt durch die zunehmende Lockerung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie - weniger Kurzarbeit in Anspruch genommen. Die bezahlte Wochenarbeitszeit normalisierte sich wieder, das führte zu höheren Bruttomonatsverdiensten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die hohe Inflation allerdings fraß den Zuwachs wieder auf.

F.Adams--TNT

Empfohlen

Frankreichs Nationalversammlung stimmt für Online-Netzwerke-Verbot für Kinder unter 15

Nach dem globalen Vorreiter Australien könnte Frankreich in der EU bald nachziehen: Die Nationalversammlung in Paris hat ein Verbot von Online-Netzwerken für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren auf den Weg gebracht. Die Abgeordneten stimmten in der Nacht zum Dienstag mit einer deutlichen Mehrheit von 130 zu 21 Stimmen für den Gesetzesentwurf, der Mitte Februar an den Senat geht. Bereits zum nächsten Schuljahr könnte die Reform dann in Kraft treten.

Weniger Fehltage bei TK-Versicherten - Krankenstand weiter auf hohem Niveau

Der Krankenstand der bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherten Erwerbstätigen ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Insgesamt liegen die Krankschreibungen aber "immer noch auf einem hohen Niveau", wie die TK am Dienstag in Hamburg mitteilte. Demnach war jede bei der Kasse versicherte Erwerbsperson 2025 im Schnitt 18,6 Tage krankgeschrieben. im Jahr davor waren es noch durchschnittlich 19,1 Fehltage.

Frankreichs Nationalversammlung stimmt für Verbot von Online-Netzwerken unter 15 Jahren

Nach dem globalen Vorreiter Australien könnte Frankreich bald nachziehen: Die Nationalversammlung in Paris hat ein Verbot von Online-Netzwerken für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren auf den Weg gebracht. Die Abgeordneten stimmten in der Nacht zum Dienstag mit einer deutlichen Mehrheit von 130 zu 21 Stimmen für den Gesetzesentwurf, der Mitte Februar an den Senat geht. Bereits zum nächsten Schuljahr könnte die Reform dann in Kraft treten.

Frankreich: Nationalversammlung verabschiedet Verbot von Onlinediensten unter 15 Jahren

Frankreichs Nationalversammlung hat ein Verbot von Onlinediensten für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren auf den Weg gebracht. Die Abgeordneten der Nationalversammlung stimmten in der Nacht zum Dienstag in Paris mit einer Mehrheit von 130 zu 21 Stimmen für einen entsprechenden Gesetzesentwurf. Falls der Senat auch zustimmt, könnte das Verbot, das etwa Tiktok, Snapchat und Instagram umfassen soll, bereits im kommenden Schuljahr gelten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron begrüßte die Verabschiedung.

Textgröße ändern: