The National Times - Hamburg kündigt Aufhebung von Sperrstunde in Gastronomie an

Hamburg kündigt Aufhebung von Sperrstunde in Gastronomie an


Hamburg kündigt Aufhebung von Sperrstunde in Gastronomie an
Hamburg kündigt Aufhebung von Sperrstunde in Gastronomie an

Kurz vor der neuen Bund-Länder-Runde über Coronamaßnahmen hat Hamburg eine Aufhebung der Sperrstunde in der Gastronomie wohl bereits zum Wochenende angekündigt. Dies sei Bestandteil der geplanten schrittweisen Rücknahme von Maßnahmen, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag nach einer Senatssitzung vor Journalisten. Zur ersten Stufe gehörten auch Lockerungen der Kontaktbeschränkungen bei privaten Treffen.

Textgröße ändern:

Weitere Öffnungsschritte und Einzelheiten will Hamburg nach Angaben Schweitzers allerdings von den Ergebnissen der am Mittwoch geplanten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) abhängig machen, bei der Spitzen von Bund und Ländern laut Beschlussvorlage eine abgestuftes Auslaufen sämtlicher weitergehender Coronaschutzmaßnahmen bis zum 20. März beschließen wollen. Der Hamburger Senat gehe davon aus, dass dies bei den Beratungen am Mittwoch so gebilligt werde, fügte Schweitzer an.

Eine Aufhebung aller Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel, der laut Beschlussvorlage als erste bundesweit einheitliche Lockerungsmaßnahme greifen soll, war in Hamburg bereits erfolgt. Das Ende der Sperrstunde könnte laut Schweitzer in den kommenden Tagen auf dem Verordnungsweg verfügt werden und dann voraussichtlich ab Samstag greifen. In Hamburg gilt derzeit eine Gastronomiesperrstunde ab 23.00 Uhr. Hamburg werde wie üblich alle gemeinsamen MPK-Beschlüsse umsetzen, betonte Schweitzer.

S.M.Riley--TNT

Empfohlen

Shamonda-Virus erstmals bei Menschen entdeckt - Patient stirbt in Frankreich

Das bisher nur bei Tieren auftretende Shamonda-Virus ist nach Angaben französischer Behörden weltweit erstmals bei einem Menschen nachgewiesen worden. Der betroffene Patient sei Anfang Oktober in Lyon gestorben, teilten am Donnerstag das französische Gesundheits- und Landwirtschaftsministerium in einer gemeinsamen Erklärung mit. Er habe unter starker Immunschwäche gelitten. Für die Bevölkerung bestehe nach derzeitigem Erkenntnisstand "kein Gesundheitsrisiko", betonten die beiden Ministerien.

Kölner Gesundheitssoziologe Tobias Burkhardt: Warum Unternehmergesundheit zur strategischen Führungsaufgabe wird

Anlässlich einer Cover Story im Magazin Prime Today erläutert der Paretofit-Gründer, warum nachhaltige Leistungsfähigkeit klare Prioritäten, individuelle Gesundheitsstrategien und alltagstaugliche Systeme braucht.

Erster Ebola-Fall in Nigeria: Gefährlicher Bundibugyo-Virusstamm nachgewiesen

Der erste bestätigte Ebola-Fall in Nigeria geht laut den Gesundheitsbehörden auf den Bundibugyo-Virusstamm zurück, der bereits die aktuelle Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo verursacht hat. Zur Absicherung der Diagnose seien drei Molekulartests vorgenommen worden, sagte Olajumoke Babatunde, Direktorin der öffentlichen Labordienste am Nigerianischen Zentrum für Seuchenkontrolle und Prävention (NCDC), am Mittwoch im Anschluss an eine Dringlichkeitssitzung.

Ebola-Epidemie: Nigeria meldet ersten Fall

In der Ebola-Epidemie in Zentralafrika hat nun auch Nigeria einen ersten Fall gemeldet. Eine unlängst per Flugzeug aus Uganda eingereiste Frau sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden, teilte das Gesundheitsministerium des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas am Dienstag mit. Dort sei sie mehrere Tage behandelt worden, bevor sich die Diagnose bestätigt habe. Die Regierung forderte alle Gesundheitseinrichtungen des Landes zu "höchster Alarmbereitschaft" auf.

Textgröße ändern: