The National Times - Lufthansa und TUI verzeichnen starke Buchungszahlen für kommende Urlaubssaison

Lufthansa und TUI verzeichnen starke Buchungszahlen für kommende Urlaubssaison


Lufthansa und TUI verzeichnen starke Buchungszahlen für kommende Urlaubssaison
Lufthansa und TUI verzeichnen starke Buchungszahlen für kommende Urlaubssaison

Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Entspannung bei den Corona-Maßnahmen verzeichnen der Reiseveranstalter TUI und die größte deutsche Airline, die Lufthansa, derzeit starke Buchungszahlen für die kommende Urlaubssaison. Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister sagte der "Bild am Sonntag", der Konzern sehe derzeit eine "stark steigende Nachfrage nach Urlaubsflügen für Ostern, Pfingsten und auch für den Sommer". Die Reiselust sei groß und es gebe einen "enormen Nachholbedarf nach zwei Jahren Pandemie".

Textgröße ändern:

Der Zeitung zufolge nahm die Lufthansa Extraflüge von Frankfurt am Main nach Palma de Mallorca, Faro an der Algarve, Madeira sowie Larnaka auf Zypern in ihr Angebot auf. Buchungen auf einzelnen touristischen Strecken in Europa seien schon dreimal so hoch wie vor der Pandemie, sagte Hohmeister. Auch der Einsatz eines Jumbojets mit 350 Plätzen für Mallorca-Flüge sei wegen der hohen Nachfrage geplant.

Auch TUI berichtet von Entwicklungen auf dem Vorkrisenniveau. Auf Mallorca bietet der Veranstalter dem Bericht zufolge erstmals seit Corona-Beginn wieder alle der rund tausend Partnerhotels an. Deutschland-Chef Stefan Baumer sagte der "Bild am Sonntag", die "Sehnsucht nach Sonne und Meer" stimuliere derzeit auch die kurzfristige Nachfrage für das Mittelmeer.

Besonders gefragt sei derzeit auch Griechenland. "Hatten wir vor der Pandemie konzernweit rund 2,8 Millionen Gäste auf den Inseln der Ägäis, so rechnen wir dieses Jahr mit über drei Millionen Urlaubenden."

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

Klinikversorgung: Chef von Expertengremium hält 700 Häuser für verzichtbar

In der Diskussion um Krankenhausschließungen hält der Chef des obersten Entscheidungsgremiums im Gesundheitswesen hunderte Kliniken für verzichtbar. Knapp zwei Drittel der bisherigen Hospitäler seien ausreichend für eine gute Versorgung, sagte Josef Hecken, der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von Kassen, Ärzten und Krankenhäusern der "Wirtschaftswoche" (Freitagsausgabe). "Etwa 1000 Krankenhäuser sollten genug sein. Heute haben wir 1700 in Deutschland."

RKI: Höhepunkt von Grippewelle scheint überschritten

Der Höhepunkt der Grippewelle scheint nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) überschritten zu sein. Wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Wochenbericht des RKI zu den in Deutschland kursierenden Atemwegserkrankungen hervorgeht, wurden für die vergangene Woche bislang 21.485 im Labor bestätigte Influenzafälle gemeldet. Die Fallzahlen seien im Vergleich zur Vorwoche gesunken.

Kasse: 56 Prozent der Versicherten warten über einen Monat auf Facharzttermin

Mehr als die Hälfte der gesetzlich Versicherten wartet einer Umfrage zufolge länger als einen Monat auf einem Facharzttermin. Das geht aus einer am Donnerstag in Hamburg veröffentlichten Befragung des Instituts Forsa für die Techniker Krankenkasse hervor. Demnach warten 56 Prozent mehr als vier Wochen, 35 Prozent warten sogar mehrere Monate.

G-BA: Neuer Alzheimer-Wirkstoff Lecanemab ohne belegten Zusatznutzen

Der neue Alzheimer-Wirkstoff Lecanemab hat nach Ansicht eines Expertengremiums keinen Zusatznutzen gegenüber der bisherigen Standardtherapie. Zu diesem Ergebnis kam der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Kassen, Ärzten und Krankenhäusern am Donnerstag. Damit verschwindet das zugehörige Arzneimittel Leqembi, das in Deutschland seit September zur Verfügung steht, aber nicht vom Markt. Es kann weiterhin verordnet werden.

Textgröße ändern: