The National Times - Oktoberfestchef rät vulnerablen Gruppen vom Wiesnbesuch ab

Oktoberfestchef rät vulnerablen Gruppen vom Wiesnbesuch ab


Oktoberfestchef rät vulnerablen Gruppen vom Wiesnbesuch ab
Oktoberfestchef rät vulnerablen Gruppen vom Wiesnbesuch ab / Foto: © AFP/Archiv

Oktoberfestchef Clemens Baumgärtner (CSU) hat Menschen aus vulnerablen Gruppen vom Wiesnbesuch abgeraten. Wer sich nicht gesund fühle oder vulnerablen Gruppen angehöre, sollte "eher nicht hingehen", sagte Baumgärtner am Mittwoch im Bayerischen Rundfunk. Gleiches gelte seiner Meinung nach allerdings auch für andere öffentliche Veranstaltungen mit vielen Menschen wie Opern oder Diskotheken. Verbote gebe es aber nicht. Alle könnten selbst entscheiden, ob sie das Oktoberfest besuchen wollten. "Es ist kein Muss", sagte Bumgärtner.

Textgröße ändern:

Das Oktoberfest beginnt am Samstag und findet trotz der anhaltenden Coronapandemie ohne Einschränkungen statt. Baumgärtner kritisierte, dass gerade alle aktuellen Krisen im Zusammenhang mit dem Oktoberfest diskutiert würden. Das betreffe Corona ebenso wie etwa den Energie- und Gasverbrauch, obwohl für das Hendl daheim im eigenen Backofen womöglich mehr Energie verbraucht werde als im Festzelt. Es müssten mehr die positiven Seiten betont werden, sagte der Münchner Wirtschaftsreferent. Das Oktoberfest mache München in der Welt berühmt, und "die, die hingehen, freuen sich darauf".

W.Phillips--TNT

Empfohlen

Nach Lungenkrebs-OP: Papst Leo XIV. wird am Samstag aus Klinik entlassen

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation kann Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen. "Unter Berücksichtigung der Blutuntersuchungen, des heute Morgen angefertigten Röntgenbildes des Brustkorbs und der klinischen Gesamtbewertung ist der Heilige Vater als entlassungsfähig eingestuft worden", hieß es in einer vom Vatikan verbreiteten Mitteilung der behandelnden Ärzte. Der Papst werde am frühen Nachmittag in den Vatikan zurückkehren.

GKV-Chef kritisiert Benachteiligung gesetzlich Versicherter bei Arztterminen

Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen, Oliver Blatt, hat gefordert, gesetzlich Versicherte bei der Vergabe von Arztterminen besserzustellen. Die 75 Millionen gesetzlich Versicherten finanzierten den allergrößten Teil der ärztlichen Honorare, sagte Blatt den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Trotzdem würden sie bei der Terminvergabe häufig gegenüber Privatpatienten benachteiligt. Das sei eine "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

TK-Chef schlägt Radikalreform vor: "Private und gesetzliche Kassen abschaffen"

Der Chef der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, spricht sich für einen Umbau des dualen Systems in der Krankenversicherung aus. "Wir sollten die private Krankenversicherung abschaffen, die gesetzliche aber auch", sagte Baas dem "Spiegel" laut Meldung vom Freitag. Die TK ist mit mehr als zwölf Millionen Versicherten die größte Krankenkasse in Deutschland. Baas schlägt ein System vor, in dem das Beste aus beiden Welten genutzt werden könnte.

Vier Einsatzkräfte sterben im Kampf gegen Waldbrände in Indonesien

Im Kampf gegen die schweren Waldbrände in Indonesien sind vier Einsatzkräfte ums Leben gekommen. Die Männer wurden beim Löscheinsatz in einem Nationalpark auf der Insel Java von Flammen und dichtem Rauch eingeschlossen, wie die Behörden am Freitag berichteten. Zwei weitere Menschen erlitten schwere Verbrennungen. Die Regierung in Singapur kündigte derweil an, juristisch gegen für die Waldbrände verantwortliche Unternehmen vorzugehen. Singapur leidet wie weitere Staaten Südostasiens seit Tagen unter dem durch die Waldbrände verursachten giftigen Smog.

Textgröße ändern: