The National Times - UNO fordert 1,1 Milliarden Dollar für Kampf gegen Ebola in DR Kongo

UNO fordert 1,1 Milliarden Dollar für Kampf gegen Ebola in DR Kongo


UNO fordert 1,1 Milliarden Dollar für Kampf gegen Ebola in DR Kongo
UNO fordert 1,1 Milliarden Dollar für Kampf gegen Ebola in DR Kongo / Foto: © AFP

UN-Generalsekretär António Guterres hat die internationale Gemeinschaft zu weiteren Finanzhilfen zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo aufgerufen. Ein insgesamt 2,1 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Dollar) umfassender Hilfsplan sei nur knapp zur Hälfte finanziert, erklärte Guterres am Donnerstag.

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Ohne die Bereitstellung der restlichen 1,1 Milliarden Dollar (940 Millionen Euro) drohten "lebenswichtige Maßnahmen gerade dann auszulaufen, wenn sie ausgeweitet werden müssen". Die vorhandenen Mittel, von denen ein Großteil von den USA gezahlt wurden, reichen nach Angaben des UN-Generalsekretärs nur noch für einige Wochen aus.

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo war am 15. Mai offiziell festgestellt worden, wahrscheinlich hatte sich das Virus damals aber schon wochenlang verbreitet. Die Epidemie betrifft mehrere Provinzen im Norden und Osten des zentralafrikanischen Landes, wo die medizinische Versorgung nach jahrelangen bewaffneten Konflikten stark eingeschränkt ist. Nach UN-Angaben starben im Kongo seit Beginn der Epidemie bereits mehr als 2700 Menschen an Ebola.

Derweil erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ebola-Epidemie im Nachbarland Uganda am Donnerstag für beendet. Dort hatten sich 20 Menschen mit dem Virus infiziert. Zwei von ihnen starben, alle anderen Erkrankten sind nach Angaben des ugandischen Gesundheitsministeriums inzwischen genesen. Der letzte Ebola-Patient wurde am 16. Juli aus dem Krankenhaus entlassen.

Ebola wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter übertragen. Die Infektion kann Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall bis hin zu inneren Blutungen und Organversagen verursachen. In den vergangenen 50 Jahren starben in Afrika mehr als 15.000 Menschen an der Krankheit.

S.Cooper--TNT

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