The National Times - Vzbv fordert Schutz von Kindern vor Werbung für ungesunde Lebensmittel

Vzbv fordert Schutz von Kindern vor Werbung für ungesunde Lebensmittel


Vzbv fordert Schutz von Kindern vor Werbung für ungesunde Lebensmittel
Vzbv fordert Schutz von Kindern vor Werbung für ungesunde Lebensmittel / Foto: © AFP/Archiv

Vor der am Mittwoch beginnenden Verbraucherschutzministerkonferenz hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) einen besseren Schutz von Kindern vor Werbung für ungesunde Lebensmittel gefordert. "Die Lebensmittel- und Werbeindustrie gibt jährlich Millionen aus, um ungesunde Lebensmittel mit viel Zucker, Fett oder Salz an Kinder zu vermarkten", erklärte vzbv-Vorständin Jutta Gurkmann am Dienstag .

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Gleichzeitig sei bekannt, dass im Kindesalter erlernte Ernährungsmuster das Leben prägten und ernährungsmitbedingte Krankheiten zunähmen. Die Verbraucherschutzministerinnen und -minister sollten deshalb ein Signal setzen und "sich für ein einheitliches und umfassendes Verbot von Marketing für ungesunde Lebensmittel an Kinder auf Bundesebene einsetzen".

Der vzbv fordert die Bundesregierung auf, ihr Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und ein Werbeverbot für Lebensmittel mit viel Zucker, Fett oder Salz auf den Weg zu bringen. Die bis Freitag im Rahmen der Verbraucherschutzministerkonferenz in Weimar tagenden Ressortchefs und -chefinnen der Länder sollten die Gelegenheit nutzen und sich der Forderung anschließen.

Der vzbv hatte zusammen mit dem AOK-Bundesverband und dem Wissenschaftsbündnis Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) bereits im Februar einen Vorschlag für umfassende Werbebeschranken für ungesunde Lebensmittel veröffentlicht. So spricht sich das Bündnis für für ein Werbeverbot zwischen 06.00 und 23.00 Uhr in TV, Streaming und Radio aus. Zudem solle unter anderem Influencer-Werbung komplett untersagt werden.

F.Lim--TNT

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