The National Times - Lauterbach rechnet mit Mehrheit für Impfpflicht ab 60 im Bundestag

Lauterbach rechnet mit Mehrheit für Impfpflicht ab 60 im Bundestag


Lauterbach rechnet mit Mehrheit für Impfpflicht ab 60 im Bundestag
Lauterbach rechnet mit Mehrheit für Impfpflicht ab 60 im Bundestag

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet mit einer Mehrheit für den jüngsten Kompromissvorschlag zur Impfpflicht am Donnerstag im Bundestag. "Ich gehe davon aus, dass wir die Impfpflicht morgen beschließen werden", sagte Lauterbach am Mittwoch in Berlin. Der am Dienstag zwischen zwei Abgeordnetengruppen ausgehandelte Kompromiss sei "ein guter Vorschlag".

Textgröße ändern:

Der neu gefasste Antrag sieht vor, sofort eine Impfpflicht ab 60 zu beschließen, die ab dem 1. Oktober greifen soll. Zu dieser Altersgruppe gehörten 90 Prozent derjenigen, die an oder mit Corona sterben, betonte der Gesundheitsminister. Er verwies zudem darauf, dass auch eine Impfpflicht ab 18 beschlossen werden könne, wenn sich die Situation bei den Menschen zwischen 18 und 59 nicht wesentlich verbessert habe.

Für den neuen Vorschlag haben sich die bisherigen Befürworter einer Impfpflicht ab 18 Jahren mit jenen zusammengetan, die eine mögliche Impfpflicht ab 50 mit vorgelagerter Pflichtberatung vorgeschlagen hatte.

Für den Kompromiss ist bislang aber keine Mehrheit in Sicht, weil die Union weiter an ihrem Vorschlag einer gestuften Impfpflicht festhält. Zwei weitere Anträge sehen den kompletten Verzicht auf eine Impfpflicht vor.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Kürzung der Vergütung für Psychotherapeuten: Erfolg für Kassenärzte vor Gericht

Im Streit um die Kürzung der Vergütung für psychotherapeutische Leistungen hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) vor Gericht einen vorläufigen Erfolg erzielt. Per Eilbeschluss setzte das Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg am Donnerstag die sofortige Vollziehung eines umstrittenen Beschlusses des sogenannten Erweiterten Bewertungsausschusses vom März aus. (L 7 KA 11/26 KL ER)

Empfehlung für Basisimpfung gegen Coronavirus fällt weg - Auffrischung ab 75 Jahren

Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für eine Basisimpfung gegen Covid-19 ist aufgehoben worden. Die Stiko habe ihre entsprechende Impfempfehlung aktualisiert, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag in Berlin mit. Zur Begründung hieß es, dass mehr als 95 Prozent der Erwachsenen inzwischen nach durchgemachten Corona-Infektionen oder -Impfungen über eine breite Immunität verfügten, die gesunde Erwachsene in der Regel gut vor schweren Covid-19-Erkrankungen schütze.

Grünes Licht aus Karlsruhe: Bundestag kann über Gesundheitsreform entscheiden

Der Bundestag kann wie von der Koalition geplant an diesem Freitag über die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung abstimmen. Eilanträge des Grünen-Gesundheitspolitikers Janosch Dahmen und des Linken-Politikers Ates Gürpinar dagegen scheiterten am Donnerstag vor dem Bundesverfassungsgericht. Allerdings gab es weiter Kritik an dem Vorhaben, unklar ist auch, ob der Bundesrat ebenfalls am Freitag die Neuregelung billigt oder den Vermittlungsausschuss anruft.

Die Wahrheit über Tierkrankenversicherungen: Warum die bekanntesten Versicherer bei Trustpilot durchfallen – und wer 2026 wirklich vorn liegt

Über 100.000 Kundenbewertungen, 46 Anbieter, Werte von 2,3 bis 4,8 Sternen: Die Trustpilot-Auswertung 2026 zeigt, welche Hundekrankenversicherung und Katzenkrankenversicherung Tierhalter überzeugen – und welche durchfallen.

Textgröße ändern: