The National Times - Abnehm-Medikamente bescheren Pharmariesen Novo Nordisk Gewinnsprung von 51 Prozent

Abnehm-Medikamente bescheren Pharmariesen Novo Nordisk Gewinnsprung von 51 Prozent


Abnehm-Medikamente bescheren Pharmariesen Novo Nordisk Gewinnsprung von 51 Prozent
Abnehm-Medikamente bescheren Pharmariesen Novo Nordisk Gewinnsprung von 51 Prozent / Foto: © AFP/Archiv

Dank des guten Geschäfts mit Abnehm-Medikamenten ist der Gewinn des dänischen Pharmariesen Novo Nordisk im vergangenen Jahr um 51 Prozent gestiegen. Der traditionsreiche Konzern verkündete am Mittwoch einen Nettogewinn von 83,7 Milliarden Kronen (11,2 Milliarden Euro) und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Novo Nordisk war vergangenes Jahr zu Europas wertvollstem Unternehmen aufgestiegen.

Textgröße ändern:

Der Umsatz mit Medikamenten gegen Diabetes und Fettleibigkeit stieg bei dem Unternehmen im vergangenen Jahr um 42 Prozent auf 215,1 Milliarden Kronen. Die Umsätze insgesamt wuchsen um 36 Prozent auf 232,3 Milliarden Kronen.

Konzernchef Lars Fruergaard Jörgensen äußerte sich "sehr erfreut" über die Geschäftszahlen und gab zugleich für 2024 das Ziel aus, "mehr Patienten zu erreichen" und die "anhaltende bedeutende Expansion unserer Produktionskapazitäten" weiter voranzutreiben.

Novo Nordisk stellt unter anderem das Diabetes-Mittel Ozempic her, das als Abnehm-Spritze sehr populär ist. Außerdem hat der dänische Pharmariese Wegovy auf den Markt gebracht, das den selben Wirkstoff wie Ozempic in anderer Dosierung enthält und von den US-Behörden zur Behandlung von Fettleibigkeit zugelassen wurde.

Der Erfolg der Abnehm-Medikamente hat Novo Nordisk zu einem Liebling der Anleger gemacht. Der Aktienpreis des Unternehmens stieg so stark, dass es vergangenes Jahr zu Europas Konzern mit dem höchsten Börsenwert aufstieg.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Warken will Suizidprävention stärken - Verbände fordern zentrale Hilfe-Rufnummer

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Suizidprävention bundesweit stärken. Die dafür zuständigen Länder und Kommunen sollten besser unterstützt werden, heißt es in einem Gesetzentwurf, dessen Inhalte AFP am Freitag in Berlin in Auszügen vorlagen. Darin ist unter anderem die Schaffung einer "Bundesfachstelle für Suizidprävention" geplant. Mehrere Verbände drängten auf eine bundesweit einheitliche Krisendienst-Rufnummer.

Marburger Bund fordert besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser

Angesichts anhaltend hoher Temperaturen hat der Ärzteverband Marburger Bund einen besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser gefordert. "Die allermeisten Bereiche vom Krankenhaus sind nicht klimatisiert", sagte die erste Vorsitzende Susanne Johna am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Klare Vorgaben gebe es nur für den Operationsbereich und für die Radiologie. Nur ein Drittel der Häuser habe klimatisierte Patientenzimmer.

Fraktionsübergreifend Werben für Widerspruchslösung bei Organspende

Rednerinnen und Redner unterschiedlicher Fraktionen haben am Donnerstag im Bundestag für die Einführung der so genannten Widerspruchslösung bei der Organspende geworben. Viele Menschen sterben, "weil das rettende Organ fehlt", sagte die CDU-Abgeordnete Gitta Connemann in der Orientierungsdebatte im Parlament. Sie betonte, auch bei der Widerspruchslösung bleibe "das Recht auf Selbstbestimmung unangetastet".

Grüne forden Fünf-Milliarden-Euro-Programm für besseren Hitzeschutz

Die Grünen fordern ein Fünf-Milliarden-Euro-Programm für einen besseren Hitzeschutz in Deutschland. "Unser Land ist noch immer nicht ausreichend auf ständig neue und länger andauernde Hitzerekorde vorbereitet", sagte Grünen-Fraktionsvize Julia Verlinden am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Fünf Milliarden Euro aus dem Sondervermögen könnten "viele grüne Oasen deutschlandweit entstehen lassen und wirksame Abkühlung für Menschen und Tiere ermöglichen". Dies entspreche 60 Euro pro Bürgerin und Bürger.

Textgröße ändern: