The National Times - Hexenschuss durch Schneeschippen: Orthopäden raten zu rückenschonender Haltung

Hexenschuss durch Schneeschippen: Orthopäden raten zu rückenschonender Haltung


Hexenschuss durch Schneeschippen: Orthopäden raten zu rückenschonender Haltung
Hexenschuss durch Schneeschippen: Orthopäden raten zu rückenschonender Haltung / Foto: © AFP/Archiv

Mediziner haben vor einem Hexenschuss und anderen Rückenleiden durch Schneeschippen gewarnt. Beim Schneeräumen werde der Rücken einer starken Belastung ausgesetzt, was viele Menschen unterschätzten, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie am Donnerstag in Berlin.

Textgröße ändern:

Untrainierte Muskeln könnten dabei im Kaltstart leicht verletzt werden. Durch falsche Drehungen, ruckartige Bewegungen oder das Heben zu schwerer Schneelasten drohten Zerrungen bis hin zur Blockierung von Wirbeln oder gar zum Hexenschuss. Das Arbeiten in gebückter Haltung belaste zudem in besonderer Weise den Rücken.

Orthopäden und Unfallchirurgen raten daher für ein rückenschonendes Schneeschippen zu einer leichten Schaufel mit ergonomischer Form, die Wirbelsäule und Gelenke entlaste. Zudem sollte Schnee besser geschoben statt gehoben werden. Beim Anheben einer vollbeladenen Schaufel sollte zumindest der Oberkörper gerade gehalten werden. Arbeiten in leichter Bekleidung ist demnach Gift, die Rückenmuskulatur sollte immer warm eingepackt sein.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Warken will Suizidprävention stärken - Verbände fordern zentrale Hilfe-Rufnummer

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Suizidprävention bundesweit stärken. Die dafür zuständigen Länder und Kommunen sollten besser unterstützt werden, heißt es in einem Gesetzentwurf, dessen Inhalte AFP am Freitag in Berlin in Auszügen vorlagen. Darin ist unter anderem die Schaffung einer "Bundesfachstelle für Suizidprävention" geplant. Mehrere Verbände drängten auf eine bundesweit einheitliche Krisendienst-Rufnummer.

Marburger Bund fordert besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser

Angesichts anhaltend hoher Temperaturen hat der Ärzteverband Marburger Bund einen besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser gefordert. "Die allermeisten Bereiche vom Krankenhaus sind nicht klimatisiert", sagte die erste Vorsitzende Susanne Johna am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Klare Vorgaben gebe es nur für den Operationsbereich und für die Radiologie. Nur ein Drittel der Häuser habe klimatisierte Patientenzimmer.

Fraktionsübergreifend Werben für Widerspruchslösung bei Organspende

Rednerinnen und Redner unterschiedlicher Fraktionen haben am Donnerstag im Bundestag für die Einführung der so genannten Widerspruchslösung bei der Organspende geworben. Viele Menschen sterben, "weil das rettende Organ fehlt", sagte die CDU-Abgeordnete Gitta Connemann in der Orientierungsdebatte im Parlament. Sie betonte, auch bei der Widerspruchslösung bleibe "das Recht auf Selbstbestimmung unangetastet".

Grüne forden Fünf-Milliarden-Euro-Programm für besseren Hitzeschutz

Die Grünen fordern ein Fünf-Milliarden-Euro-Programm für einen besseren Hitzeschutz in Deutschland. "Unser Land ist noch immer nicht ausreichend auf ständig neue und länger andauernde Hitzerekorde vorbereitet", sagte Grünen-Fraktionsvize Julia Verlinden am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Fünf Milliarden Euro aus dem Sondervermögen könnten "viele grüne Oasen deutschlandweit entstehen lassen und wirksame Abkühlung für Menschen und Tiere ermöglichen". Dies entspreche 60 Euro pro Bürgerin und Bürger.

Textgröße ändern: