The National Times - WHO kritisiert "brutales" Ende der Corona-Maßnahmen in Deutschland

WHO kritisiert "brutales" Ende der Corona-Maßnahmen in Deutschland


WHO kritisiert "brutales" Ende der Corona-Maßnahmen in Deutschland
WHO kritisiert "brutales" Ende der Corona-Maßnahmen in Deutschland

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Auslaufen der meisten Corona-Beschränkungen in Deutschland kritisiert. Mehrere europäische Staaten wie Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien hätten ihre Corona-Maßnahmen zu "brutal" aufgehoben, sagte der WHO-Europdirektor Hans Kluge am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldau. Als Folge daraus stiegen die Zahlen der Neuinfektionen stark an.

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Laut Kluge steigen die Zahlen derzeit in 18 der 53 zur WHO-Region Europa gehörenden Länder. In den vergangenen sieben Tagen gab es in der Region mehr als 5,1 Millionen Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 12.496 Todesfälle. Seit Beginn des Coronavirus wurden in der WHO-Region Europa fast 194,4 Millionen Corona-Infektionen und mehr als 1,92 Millionen Todesfälle verzeichnet.

Der Bundestag hatte Ende vergangener Woche das neue Infektionsschutzgesetz beschlossen, das die meisten der bisherigen Corona-Maßnahmen nur noch übergangsweise bis Anfang April erlaubt. An ihre Stelle tritt ein so genannter Basisschutz, der im Kern lediglich eine Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel und für Einrichtungen mit vulnerablen Menschen vorsieht. Schärfere Maßnahmen dürfen die Länder nur für so genannte Hotspots anordnen.

Derweil meldet das Robert Koch-Institut (RKI) einen stetigen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz. Am Dienstag nannte das Institut einen Wert von 1733,4. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.

Binnen 24 Stunden wurden überdies laut RKI mehr als 222.000 Neuinfektionen gemeldet. Mit verantwortlich für die steigenden Zahlen ist nach Einschätzung des Instituts der neue und ansteckendere Virus-Subtyp BA.2.

L.Graham--TNT

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