The National Times - Exporte in Drittstaaten gehen im Dezember im Vormonatsvergleich deutlich zurück

Exporte in Drittstaaten gehen im Dezember im Vormonatsvergleich deutlich zurück


Exporte in Drittstaaten gehen im Dezember im Vormonatsvergleich deutlich zurück
Exporte in Drittstaaten gehen im Dezember im Vormonatsvergleich deutlich zurück

Die Exporte deutscher Unternehmen in Staaten außerhalb der Europäischen Union sind im Dezember deutlich zurückgegangen. Kalender- und saisonbereinigt wurden laut vorläufigen Zahlen Waren im Wert von 53 Milliarden Euro exportiert, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Gegenüber dem Vormonat November entsprach dies einem Rückgang von 6,4 Prozent. Zugleich lagen die Exporte damit um 6,8 Prozent über dem Stand des Vorjahresmonats und 7,7 Prozent über dem Niveau von Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Corona-Einschränkungen.

Textgröße ändern:

Am meisten Waren wurden im Dezember demnach in die USA exportiert: Ausfuhren im Wert 10,7 Milliarden Euro gingen in die Vereinigten Staaten, ein deutliches Plus von 17,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Deutliche Rückgänge gab es hingegen bei den Exporten nach China und nach Großbritannien: Waren im Wert von 8,5 Milliarden Euro gingen nach China, ein Minus von 7,9 Prozent im Vorjahresvergleich. Nach Großbritannien gingen laut Statistischem Bundesamt Exporte im Wert von 4,9 Milliarden Euro, acht Prozent weniger als im Dezember 2020.

Insgesamt deckt der Handel mit Drittstaaten rund 47 Prozent aller deutschen Exporte ab. Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse, laut Statistischem Bundesamt liegen bislang Informationen über die Gesamtsumme der deutschen Exporte sowie Einzelangaben für die zehn wichtigsten Handelspartner Deutschlands vor. In diese gehen laut Statistischem Bundesamt rund 80 Prozent der deutschen Exporte in Drittstaaten.

P.Jones--TNT

Empfohlen

"Niedrigster Stand seit fast 50 Jahren": Zahl der Apotheken 2025 weiter gesunken

Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist im vergangenen Jahr weiter gesunken. Wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) am Dienstag mitteilte, gab es zum Jahresende noch bundesweit 16.601 Apotheken. Das waren demnach 440 oder 2,6 Prozent weniger als Ende 2024. Damit sei "der niedrigste Stand an Apotheken seit fast 50 Jahren erreicht".

Zahl der Organspenden auf höchsten Stand seit über zehn Jahren

Die Zahl der Organspenden in Deutschland ist auf den höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren gestiegen. Im vergangenen Jahr spendeten insgesamt 985 Menschen ein oder mehrere Organe, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte. Dies war demnach der höchste Stand seit dem Jahr 2012.

Sturmtief "Elli": Krankenhäuser melden "extreme Belastung"

Sturmtief "Elli" und das extreme Winterwetter der vergangenen Tage haben Krankenhäuser bundesweit stark gefordert. "Eis und Schnee haben uns in den vergangenen Tagen auch in den Notaufnahmen extrem belastet", sagte Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Wir haben eine große Zahl an Fußgänger-Unfällen gesehen – überwiegend mit kleineren Verletzungen und Brüchen, aber auch mit schweren Verkehrsunfällen durch glatte Straßen".

Blutspenden bundesweit knapp: Erkältungswelle und Winterwetter verknappen Angebot

In Deutschland werden die Blutreserven knapp. Die Bestände seien in den vergangenen Wochen "deutlich gesunken", warnte das Universitätsklinikum Leipzig am Sonntag. Besonders prekär sei die Lage bei Konserven der Blutgruppe 0 Rhesus positiv. Hintergrund seien eine "ausgeprägte Erkältungswelle", die potenzielle Spender ausfallen lasse sowie die winterlichen Verhältnisse. Diese beeinträchtigten Spendentermine und -bereitschaft.

Textgröße ändern: