The National Times - Österreich setzt allgemeine Corona-Impfpflicht aus

Österreich setzt allgemeine Corona-Impfpflicht aus


Österreich setzt allgemeine Corona-Impfpflicht aus
Österreich setzt allgemeine Corona-Impfpflicht aus

Österreich hat die seit Anfang Februar geltende Corona-Impfpflicht für alle Erwachsenen ausgesetzt. Die Impfpflicht sei angesichts der derzeit vorherrschenden Omikron-Variante des Coronavirus nicht verhältnismäßig, sagte Verfassungsministerin Karoline Edtstadler am Mittwoch in Wien. Mit dem Beschluss zur vorläufigen Suspendierung der Impfpflicht folgte die Regierung der Empfehlung einer Expertenkommission. Bei der Ansteckung mit der Omikron-Variante kommt es häufiger als bei anderen Virus-Varianten zu lediglich milden Krankheitsverläufen.

Textgröße ändern:

Österreich hatte als erstes EU-Land am 6. Februar eine allgemeine Corona-Impfpflicht in Kraft gesetzt. Sie galt für alle ab einem Alter von 18 Jahren. Die Kontrolle der Impfpflicht und die Verhängung von Geldstrafen sollten aber erst ab Mitte März beginnen, was nun hinfällig geworden ist.

A.Little--TNT

Empfohlen

Finanzlage der Krankenkassen noch schlechter als bisher gedacht

Die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen ist noch schlechter als bisher gedacht. So rechnet das Bundesgesundheitsministerium in diesem Jahr mit 3,5 Milliarden Euro höheren Kassenausgaben als angenommen. Dies geht aus vorläufigen Zahlen hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch vorlagen. Auch nach der geplanten Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) dürften demnach in den kommenden Jahren Finanzlücken in Milliardenhöhe bleiben - falls es nicht zu Nachschärfungen kommt.

Krankenkassen werfen Bund "Symbolpolitik" bei finanzieller Entlastung vor

Die gesetzlichen Krankenkassen haben der Bundesregierung eine "Symbolpolitik" bei der finanziellen Entlastung der Krankenversicherung vorgeworfen. Zwar finanziere der Bund bei der Versorgung der Bürgergeldbeziehenden bei einer Betrachtung bis 2030 rund 3,25 Milliarden Euro mehr - gleichzeitig werde aber die Bundesbeteiligung zur Finanzierung versicherungsfremder Leistungen in diesem Zeitraum um acht Milliarden Euro gekürzt, monierte der GKV-Spitzenverband am Mittwoch.

EU-Behörde: Ewigkeitschemikalie TFA hat schädliche Wirkung bei der Fortpflanzung

Die Ewigkeitschemikalie Trifluoressigsäure (TFA) hat nach Einschätzung der EU-Chemikalienbehörde Echa eine schädliche Wirkung bei der menschlichen Fortpflanzung. Der Risiko-Prüfausschuss der Behörde mit Sitz in Helsinki empfehle daher eine entsprechende Einstufung des PFAS-Stoffs, informierte die Echa am Mittwoch die Nachrichtenagentur AFP per E-Mail über die Entscheidung, die vergangene Woche gefallen sei.

"Bild": Finanzlage der Krankenkassen noch schlechter als bisher gedacht

Die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen ist einem Medienbericht zufolge noch schlechter als bisher gedacht. Das Bundesgesundheitsministerium rechne in diesem Jahr mit 3,5 Milliarden Euro höheren Kassenausgaben als bisher angenommen, berichtete die "Bild"-Zeitung (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Koalitionskreise.

Textgröße ändern: