The National Times - Ifo: Homeoffice-Nutzung im Februar trotz Höhepunkt der Corona-Welle unverändert

Ifo: Homeoffice-Nutzung im Februar trotz Höhepunkt der Corona-Welle unverändert


Ifo: Homeoffice-Nutzung im Februar trotz Höhepunkt der Corona-Welle unverändert
Ifo: Homeoffice-Nutzung im Februar trotz Höhepunkt der Corona-Welle unverändert

Trotz des jüngst erreichten Höhepunkts der Corona-Welle ist die Nutzung von Homeoffice im Februar nahezu unverändert geblieben. Wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch mitteilte, arbeiteten zuletzt 28,2 Prozent der Beschäftigten außerhalb ihrer Arbeitsstätte. Im Januar waren es 28,4 Prozent. Damit steige die Homeoffice-Quote in der Omikron-Welle "nicht weiter und liegt gut drei Prozentpunkte unter dem Höchstwert vom März 2021", hieß es.

Textgröße ändern:

Nach Einschätzung des Instituts liegt das Potenzial allerdings bei 56 Prozent und wird somit nur zur Hälfte ausgeschöpft. Im Verarbeitenden Gewerbe, im Groß- und im Einzelhandel fiel die Quote zuletzt, bei den Dienstleistern, im Rundfunk und in der Filmbranche stieg sie an.

Derzeit gilt eine Verpflichtung zum Homeoffice - Arbeitgeber müssen dies wo möglich anbieten und Arbeitnehmer auch in Anspruch nehmen. Diese Regelung ist allerdings bis zum 19. März befristet.

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

Schmerzen und Übelkeit: Zahl der Frauen mit Diagnose Endometriose drastisch gestiegen

Sie leiden unter Schmerzen, Übelkeit oder Erbrechen: Die Zahl der Frauen mit der Diagnose Endometriose hat sich binnen 20 Jahren mehr als verdoppelt. Zwischen 2005 und 2024 stieg die Zahl der Betroffenen mit einer solchen Diagnose von rund 230.000 auf gut 510.000, wie aus dem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Barmer-Arztreport hervorgeht.

Studie: Psychische Folgen von Coronapandemie für junge Menschen weiter spürbar

Rund drei Jahre nach dem Ende der Coronapandemie sind einer Studie zufolge die psychischen Folgen für junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren weiter spürbar. Die Zahl junger Menschen mit psychischen Erkrankungen ist trotz eines Rückgangs weiterhin höher als vor der Pandemie, wie die Universität Hildesheim am Mittwoch mitteilte.

Klinikbehandlungen von Frauen wegen Endometriose binnen zehn Jahren stark gestiegen

Die Zahl der stationären Klinikbehandlungen von Frauen wegen Endometriose ist in Deutschland binnen zehn Jahren stark gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, erhöhte sich die Zahl 2024 im Vergleich zu 2014 um 50,1 Prozent - nämlich von gut 25.100 auf rund 37.700 Fälle. Mehr als neun von zehn Patientinnen oder 91,1 Prozent waren zwischen 20 und 49 Jahre alt.

Studie: Aufgabenübertragung auf geschulte Fachkräfte könnte Hausärztemangel lindern

Durch Übertragung bestimmter Aufgaben auf geschulte Fachkräfte könnten Hausärzte in Deutschland einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge deutlich mehr Zeit für Patienten gewinnen. Im Schnitt könnten Hausärzte demnach fast 65 Prozent - oder fast zwei Drittel - ihres Zeitvolumens einsparen, wie die Stiftung am Montag in Gütersloh mitteilte. Die Verlagerung von bestimmten Aufgaben auf nichtärztliches Personal könne somit helfen, den bereits bestehenden Hausärztemangel zu lindern.

Textgröße ändern: