The National Times - Renault erreicht 2021 wieder die Gewinnzone

Renault erreicht 2021 wieder die Gewinnzone


Renault erreicht 2021 wieder die Gewinnzone
Renault erreicht 2021 wieder die Gewinnzone

Der französische Autohersteller Renault hat nach einem Rekordverlust von acht Milliarden Euro im ersten Corona-Jahr 2020 im vergangenen Jahr wieder Gewinn gemacht. Unter dem Strich standen 967 Millionen Euro netto, vor allem dank höherer Verkaufspreise, wie Renault am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern:

Der Konzern verkaufte 2021 wegen der Halbleiter-Krise zwar weniger Autos als 2020, steigerte den Umsatz aber dennoch um mehr als sechs Prozent auf rund 46,2 Milliarden Euro. Renault konzentrierte sich auf die Fertigung teurer Autos. Zudem habe das Unternehmen Kosten sparen können. Der japanische Partner Nissan trug den Angaben zufolge 380 Millionen Euro zum Gewinn bei.

Der Chipmangel bremst die Produktion allerdings weiterhin aus. 2022 werde Renault deswegen 300.000 Autos weniger herstellen, schätzt der Konzern.

Renault hatte in der Krise staatliche Kreditgarantien in Höhe von vier Milliarden Euro vom französischen Staat erhalten. Zwei Milliarden Euro will der Autobauer in diesem Jahr zurückgeben, den Rest spätestens Ende 2023.

A.Little--TNT

Empfohlen

Studie: Aufgabenübertragung auf geschulte Fachkräfte könnte Hausärztemangel lindern

Durch Übertragung bestimmter Aufgaben auf geschulte Fachkräfte könnten Hausärzte in Deutschland einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge deutlich mehr Zeit für Patienten gewinnen. Im Schnitt könnten Hausärzte demnach fast 65 Prozent - oder fast zwei Drittel - ihres Zeitvolumens einsparen, wie die Stiftung am Montag in Gütersloh mitteilte. Die Verlagerung von bestimmten Aufgaben auf nichtärztliches Personal könne somit helfen, den bereits bestehenden Hausärztemangel zu lindern.

Brüssel: EU-Länder können Abtreibungen mit EU-Geldern unterstützen

Die EU-Kommission erlaubt den 27 Ländern Hilfen für Schwangerschaftsabbrüche aus EU-Geldern - hat Forderungen nach einem eigenen europäischen Fonds aber zurückgewiesen. Es sei Sache der nationalen Regierungen, Frauen mit Geldern aus bestehenden Töpfen zu unterstützen, teilte die Kommission am Donnerstag mit. Die Initiative "My Voice, My Choice", die im vergangenen Jahr mehr als eine Million Unterschriften gesammelt hatte, erzielte damit einen begrenzten Erfolg.

Von Zecken übertragen: RKI weist weitere Regionen als FSME-Risikogebiete aus

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat zwei weitere Regionen zu FSME-Risikogebieten erklärt. Dabei handelt es sich um den Landkreis Nordsachsen in Sachsen und den Stadtkreis Halle in Sachsen-Anhalt, wie das RKI am Donnerstag in Berlin mitteilte. Damit sind nun 185 Kreise als Risikogebiete für die von Zecken übertragene Krankheit ausgewiesen.

Wärmeres Wetter lässt Pollen fliegen: Allergiesaison in Deutschland startet durch

Mit steigenden Temperaturen verschärft sich die Pollenbelastung in Deutschland. In den kommenden Tage stehe auch in der gesamten Nordhälfte die Hauptblüte der Hasel bevor, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichen Wochenvorhersage der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Auch die im Südwesten bereits laufende Erlenblüte werde sich nach Norden ausbreiten, die Belastung durch Pollen beider Arten werde hoch sein. "Die Pollensaison startet durch", warnte die Stiftung.

Textgröße ändern: