The National Times - Polizei von Ottawa droht demonstrierenden Lkw-Fahrern mit Festnahme

Polizei von Ottawa droht demonstrierenden Lkw-Fahrern mit Festnahme


Polizei von Ottawa droht demonstrierenden Lkw-Fahrern mit Festnahme
Polizei von Ottawa droht demonstrierenden Lkw-Fahrern mit Festnahme

Die Polizei von Ottawa hat den seit rund drei Wochen in der kanadischen Hauptstadt demonstrierenden Lkw-Fahrern mit Festnahmen gedroht. "Wer Fahrspuren blockiert oder anderen dabei hilft, begeht eine Straftat und kann festgenommen werden", hieß es auf Flugblättern, die Beamte am Mittwoch unter den Truckern verteilten. Die Innenstadt von Ottawa wird noch immer von hunderten Lkws blockiert. Mit der Aktion wenden sich die Lkw-Fahrer gegen die Corona-Politik von Premierminister Justin Trudeau.

Textgröße ändern:

Trudeau bekräftigte am Mittwoch vor Journalisten, dass seine Regierung "keine Gewalt" gegen die Demonstranten anwenden werde. Der Polizei seien aber "mehr Werkzeuge" an die Hand gegeben worden. Es sei nun "Zeit für ein Ende" der Proteste.

Der Premierminister hatte sich am Montag auf Notstandsbefugnisse berufen, um gegen die Protestkonvois vorzugehen. Die Behörden erhalten damit mehr rechtliche Möglichkeiten, um Demonstranten zu verhaften, ihre Lastwagen zu beschlagnahmen und die Finanzierung der Proteste zu unterbinden.

Die Aktionen der Lkw-Fahrer hatten aus Protest gegen die Impfpflicht bei Grenzübertritten begonnen, die Mitte Januar von Kanada und den USA eingeführt worden war. Inzwischen richten sich die Demonstrationen allgemein gegen die Corona-Regeln und die Regierung von Premierminister Trudeau. Die Proteste haben weltweit Nachahmer gefunden, unter anderem in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Israel und Neuseeland.

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Behandlungsfehler: Techniker Krankenkasse verzeichnet Rekord an Verdachtsfällen

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat im vergangenen Jahr so viele Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler registriert wie noch nie. 7540 Versicherte hätten sich 2025 bei der Kasse mit dem Verdacht auf einen Behandlungsfehler gemeldet, teilte Deutschlands größte Krankenversicherung den Zeitungen der Funke-Mediengruppe nach Angaben vom Samstag mit. Dies waren demnach 14 Prozent mehr als im Vorjahr.

Klinik-Befragung: Mehrheit erwartet weitere Verschlechterung der Wirtschaftslage

Viele Kliniken in Deutschland rechnen in den kommenden Monaten mit einer weiteren Verschlechterung ihrer finanziellen Situation. "74 Prozent der Krankenhäuser beurteilen ihre derzeitige wirtschaftliche Lage als eher unbefriedigend, in größeren Häusern ab 600 Betten sind es sogar 95 Prozent", heißt es in einem Konjunkturbarometer für die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), über das die "Rheinische Post" am Samstag berichtete. Die Aussicht für die nächsten sechs Monate wird demnach mehrheitlich negativ beurteilt.

Klinik-Befragung: Mehrheit erwartet Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage

Viele Kliniken in Deutschland rechnen in den kommenden Monaten mit einer weiteren Verschlechterung ihrer finanziellen Situation. "74 Prozent der Krankenhäuser beurteilen ihre derzeitige wirtschaftliche Lage als eher unbefriedigend, in größeren Häusern ab 600 Betten sind es sogar 95 Prozent", heißt es in einem Konjunkturbarometer für die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), über das die "Rheinische Post" am Samstag berichtete. Die Aussicht für die nächsten sechs Monate wird demnach mehrheitlich negativ beurteilt.

WHO-Chef in Demokratischer Republik Kongo: Ebola-Epidemie kann "gestoppt werden"

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat sich bei seiner Ankunft in der von einem tödlichen Ebola-Ausbruch betroffenen Demokratischen Republik Kongo zuversichtlich im Kampf gegen das Virus gezeigt und zugleich Reiseverbote kritisiert. Der Ausbruch könne "gestoppt werden", sagte Tedros nach seiner Landung in der Hauptstadt Kinshasa am Donnerstag vor Journalisten.

Textgröße ändern: