The National Times - Britische Polizei ermittelt zu Prinz Charles' Wohltätigkeitsstiftung

Britische Polizei ermittelt zu Prinz Charles' Wohltätigkeitsstiftung


Britische Polizei ermittelt zu Prinz Charles' Wohltätigkeitsstiftung
Britische Polizei ermittelt zu Prinz Charles' Wohltätigkeitsstiftung

Nach Berichten über Unregelmäßigkeiten ermittelt die britische Polizei zur Wohltätigkeitsorganisation von Prinz Charles. Die Entscheidung für die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens folge auf Medienberichte, wonach "einem Saudiaraber Ehrungen und die Staatsbürgerschaft" in Aussicht gestellt worden seien, erklärte Scotland Yard am Mittwoch.

Textgröße ändern:

Der bisherige Stiftungsleiter Michael Fawcett war im November nach einer Stiftungs-internen Untersuchung zurückgetreten. Er steht im Verdacht, sich im Gegenzug für großzügige Spenden dafür eingesetzt zu haben, dass der Geschäftsmann Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz eine königliche Ehrung oder gar die britische Staatsbürgerschaft erhält.

Ein Sprecher von Prinz Charles betonte am Mittwoch, der Thronfolger habe keine Kenntnis von einer möglicherweise in Aussicht gestellten Ehrung oder Einbürgerung des Saudiarabers im Gegenzug für Spenden an seine Wohltätigkeitsstiftung gehabt. Ein Sprecher der Stiftung lehnte wegen der laufenden Ermittlungen eine Stellungnahme ab.

Fawcett arbeitete jahrzehntelang als Kammerdiener für Charles und kümmerte sich in dieser Position laut Berichten um Aufgaben wie die, dem Thronfolger die Zahnpasta auf die Zahnbürste zu drücken oder ihm beim Ankleiden zu helfen. "Ich könnte auf jeden verzichten, außer auf Michael", soll Charles einmal über Fawcett gesagt haben. Seit 2018 war er Leiter der Prince's Foundation.

C.Bell--TNT

Empfohlen

Forscher: Alternde Zootiere gefährden langfristige Ziele im Artenschutz

Viele Tierpopulationen in Zoos sind überaltert und gefährden nach Meinung von Forschern damit die Artenschutzziele. In vielen Zoos gibt es zu wenig junge und viele ältere Tiere, weshalb solche Populationen als weniger stabil und widerstandsfähig gelten, wie die Universität Frankfurt am Donnerstag unter Verweis auf eine gemeinsame Studie unter anderem mit der Universität Zürich mitteilte.

Aktie von Ubisoft bricht nach Videospielabsagen um mehr als 30 Prozent ein

Nach einem dramatischen Kursturz ist der Handel mit Aktien des französischen Videospielriesen Ubisoft am Donnerstag zeitweilig ausgesetzt worden. Die Aktie verlor an der Pariser Börse am Morgen zunächst mehr als 28 Prozent, bevor der Handel ausgesetzt wurde. Nach der Wiederaufnahme setzte sich der Absturz fort und erreichte ein Minus von über 34 Prozent. Am Mittwoch hatte Ubisoft mitgeteilt, dass der Spieleentwickler mit einem Milliardenverlust rechnet - und die Veröffentlichung mehrerer Spiele verschieben und weitere Titel absagen muss.

Sechsstellige Summe weg: Trickbetrüger erbeuten Gold von 67-jährigem Dortmunder

Durch einen Trickbetrug ist ein 67 Jahre alter Mann in Nordrhein-Westfalen um einen sechsstelligen Geldbetrag gebracht worden. Die unbekannten Betrüger gaben sich dem Mann gegenüber als Polizisten aus, wie die Beamten in Dortmund am Donnerstag mitteilten. Sie brachten den Dortmunder zunächst unter einem Vorwand dazu, einen Goldbarren im Wert eines sechsstelligen Betrags zu kaufen.

Tödliche Waldbrände in Chile: Ein mutmaßlicher Brandstifter festgenommen

Nach dem Ausbruch von heftigen Waldbränden im Süden Chiles mit mehr als 20 Todesopfern ist ein mutmaßlicher Brandstifter gefasst worden. Ein Mensch im Besitz eines Kanisters mit fünf Litern Brennstoff sei wegen Brandstiftung festgenommen worden, teilte der chilenische Sicherheitsminister Luis Cordero am Mittwoch (Ortszeit) mit. Auf einer Weizen-Plantage in der von den Waldbränden betroffenen Region La Araucanía seien Brandbeschleuniger gefunden worden.

Textgröße ändern: