The National Times - Britische Polizei ermittelt zu Prinz Charles' Wohltätigkeitsstiftung

Britische Polizei ermittelt zu Prinz Charles' Wohltätigkeitsstiftung


Britische Polizei ermittelt zu Prinz Charles' Wohltätigkeitsstiftung
Britische Polizei ermittelt zu Prinz Charles' Wohltätigkeitsstiftung

Nach Berichten über Unregelmäßigkeiten ermittelt die britische Polizei zur Wohltätigkeitsorganisation von Prinz Charles. Die Entscheidung für die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens folge auf Medienberichte, wonach "einem Saudiaraber Ehrungen und die Staatsbürgerschaft" in Aussicht gestellt worden seien, erklärte Scotland Yard am Mittwoch.

Textgröße ändern:

Der bisherige Stiftungsleiter Michael Fawcett war im November nach einer Stiftungs-internen Untersuchung zurückgetreten. Er steht im Verdacht, sich im Gegenzug für großzügige Spenden dafür eingesetzt zu haben, dass der Geschäftsmann Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz eine königliche Ehrung oder gar die britische Staatsbürgerschaft erhält.

Ein Sprecher von Prinz Charles betonte am Mittwoch, der Thronfolger habe keine Kenntnis von einer möglicherweise in Aussicht gestellten Ehrung oder Einbürgerung des Saudiarabers im Gegenzug für Spenden an seine Wohltätigkeitsstiftung gehabt. Ein Sprecher der Stiftung lehnte wegen der laufenden Ermittlungen eine Stellungnahme ab.

Fawcett arbeitete jahrzehntelang als Kammerdiener für Charles und kümmerte sich in dieser Position laut Berichten um Aufgaben wie die, dem Thronfolger die Zahnpasta auf die Zahnbürste zu drücken oder ihm beim Ankleiden zu helfen. "Ich könnte auf jeden verzichten, außer auf Michael", soll Charles einmal über Fawcett gesagt haben. Seit 2018 war er Leiter der Prince's Foundation.

C.Bell--TNT

Empfohlen

IStGH-Präsidentin warnt vor wachsender Bedrohung der Rechtsstaatlichkeit

Die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag hat vor einer wachsenden Bedrohung für die Rechtsstaatlichkeit weltweit gewarnt. "Der IStGH steht wie andere Justizbehörden weltweit unter erheblichem Druck, ist Zwangsmaßnahmen ausgesetzt und sieht sich Versuchen ausgesetzt, seine Funktion zu untergraben", erklärte IStGH-Präsidentin Tomoko Akane am Dienstag in Den Haag.

Mindestens 30 Tote bei eisigen Wintertemperaturen in den USA

Eisige Kälte, Schneechaos und Glätte: Weite Teile der USA ächzen weiter unter den Auswirkungen des extremen Winterwetters. Die jüngste Opferbilanz von mindestens 30 Toten umfasste am Dienstag auch sieben Passagiere eines abgestürzten Kleinflugzeugs im Bundesstaat Maine. Wegen der anhaltend starken Schneefälle waren mehr als 530.000 Haushalte ohne Strom. In etwa 20 Bundesstaaten und der US-Hauptstadt Washington galt weiter der Notstand.

Aserbaidschan wegen Strafverfolgung einer Journalistin verurteilt

Wegen der strafrechtlichen Verfolgung einer einheimischen Investigativ-Journalistin hat der Europäische Menschenrechtsgerichtshof Aserbaidschan verurteilt. Die Straßburger Richter befanden am Dienstag, dass Aserbaidschan gegen mehrere Artikel der Europäischen Menschenrechtskonvention verstoßen habe, insbesondere gegen die Meinungsfreiheit und das Recht auf ein faires Verfahren.

Stromnetz-Anschlag: Bund setzt eine Million Euro Belohnung auf Vulkangruppe aus

Der Bund setzt eine Belohnung in Höhe von einer Million Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter des Anschlags auf das Berliner Stromnetz führen. Diese hohe Belohnung solle "die Bevölkerung zur Mitwirkung animieren", sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag in Berlin. Sie sei Teil eines neuen Fahndungskonzeptes gegen die linksextremistische Vulkangruppe, die sich zu dem Anschlag bekannt hatte.

Textgröße ändern: