The National Times - Unwetterwarnungen wegen Orkantiefs in weiten Teilen Deutschlands

Unwetterwarnungen wegen Orkantiefs in weiten Teilen Deutschlands


Unwetterwarnungen wegen Orkantiefs in weiten Teilen Deutschlands
Unwetterwarnungen wegen Orkantiefs in weiten Teilen Deutschlands

Wegen zweier nahender Orkantiefs haben die Behörden für Deutschland großflächige Unwetterwarnungen herausgegeben. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach mitteilte, werden ab der Nacht zum Donnerstag insbesondere im Norden, in der Mitte und im Osten des Landes verbreitet schwere Sturmböen mit bis hundert Stundenkilometern erwartet. Teils ist auch mit Orkanböen mit bis zu 120 Stundenkilometern zu rechnen. Unwetterwarnungen galten auch für Gebirgslagen in Süddeutschland, etwa Schwarzwald und Alpenrand.

Textgröße ändern:

Der Wetterdienst und die Katastrophenschutzbehörden von Bund und Ländern warnten am Mittwoch vor Gefahren durch entwurzelte Bäume, herabfallende Dachziegel und umherfliegende Gegenstände. Schäden an Gebäuden seien ebenso möglich wie Störungen des Verkehrs. Menschen sollten den Aufenthalt im Freien möglichst vermeiden. Insbesondere wurde dabei vor dem Betreten von Wäldern und Parkanlagen gewarnt.

Auch der Schulbetrieb ist teils betroffen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen ordnete das Schulministerium nach Angaben vom Mittwoch einen landesweiten Unterrichtsausfall am Donnerstag an. Vielerorts gingen außerdem bereits Feuerwehren in Alarmbereitschaft und stellten sich auf zahlreiche Einsätze ein.

Laut Wetterdienst soll nach dem Durchzug des ersten Orkantiefs "Ylenia" am Donnerstagnachmittag und in der Nacht zum Freitag eine vorübergehende Wetterberuhigung eintreten, bevor ab Freitag dann Orkantief "Zeynep" heranzieht. Damit einhergehen sollten erneut starke Winde bis hin zu Orkanböen sowie teilweise kräftiger Regen. Den Meteorologen zufolge waren die Vorhersagen für dieses Orkantief am Mittwoch aber noch vergleichsweise unsicher.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Deutsche in starker Strömung an Frankreichs Atlantikküste ums Leben gekommen

Bei einem Badeunfall an der französischen Atlantikküste ist eine 56-jährige Deutsche ums Leben bekommen. Die Frau wurde am Sonntag von einer starken Meeresströmung bei der Stadt Lège-Cap-Ferret in den Tod gerissen, wie die Präfektur des Départements Gironde mitteilte. Ferner kam in derselben Region nach Angaben der Behörden ein Mann von etwa 60 Jahren bei der Stadt Lacanau in einer Meeresströmung ums Leben.

Türkische Polizei stürmt Sitz von Oppositionspartei CHP

Nach der von einem Gericht angeordneten Absetzung der Führung der größten türkischen Oppositionspartei CHP hat die Polizei deren Sitz in Ankara gestürmt. Hunderte Beamte der Bereitschaftspolizei drangen am Sonntag unter Einsatz von Tränengas in das Gebäude ein, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. Parteimitglieder hatten zuvor den Eingang des Gebäudes blockiert.

Mann in Berlin bedroht spielende Kinder offenbar mit Waffe - SEK-Einsatz

In Berlin hat ein Mann spielende Kinder nach Zeugenangaben mit einer Waffe bedroht und damit einen SEK-Einsatz der Polizei ausgelöst. Wie die Polizei in der Hauptstadt am Sonntag mitteilte, soll der 35-Jährige am Samstagabend im Stadtteil Hellersdorf auf seinen Balkon getreten und sich über den Lärm der Kinder beschwert haben. Dabei habe er eine Langwaffe in der Hand gehalten und den Kindern gedroht.

Mehr als eine Million Gläubige zur Pilgerfahrt Hadsch nach Mekka gereist

Trotz des Krieges in der Golfregion haben sich Gläubige aus aller Welt nicht von der am Montag beginnenden muslimischen Pilgerfahrt Hadsch nach Mekka abhalten lassen. Bis zum Wochenende trafen nach Angaben der saudiarabischen Behörden bereits mehr als 1,5 Millionen Pilger in der Stadt ein. "Wir wissen, dass wir am sichersten Ort der Welt sind", sagte die 36-jährige Hausfrau Fatima aus Deutschland der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern: