The National Times - Nach S-Bahnunfall bei München sollen Züge am Donnerstag geborgen werden

Nach S-Bahnunfall bei München sollen Züge am Donnerstag geborgen werden


Nach S-Bahnunfall bei München sollen Züge am Donnerstag geborgen werden
Nach S-Bahnunfall bei München sollen Züge am Donnerstag geborgen werden

Nach dem S-Bahnunfall bei München will die Bahn am Donnerstag mit der Bergung der beiden frontal zusammengestoßenen Züge beginnen. Zur Vorbereitung der Bergungsarbeiten sei in der Nacht zum Mittwoch der Fahrdraht der Oberleitung auf einer Länge von mehreren hundert Metern abgebaut worden, teilte die Deutsche Bahn mit. Bisher konnte die Bergung noch nicht angegangen werden, weil die Untersuchungen an der Unfallstelle noch nicht abgeschlossen waren.

Textgröße ändern:

Wie die Bahn mitteilte, kann erst nach der Freigabe der Unfallstelle vollumfänglich mit den Aufräum- und Reparaturarbeiten begonnen werden. Erst nach der Bergung ließen sich auch die Schäden an der Infrastruktur begutachten.

Eine Prognose, wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, sei noch nicht möglich. Der Streckenabschnitt zwischen Höllriegelskreuth und Wolfratshausen blieb gesperrt, die Bahn setzte weiter Ersatzverkehre ein.

Bei dem Zusammenstoß war ein 24 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden, 18 weitere Insassen kamen ins Krankenhaus. Hinsichtlich der Unfallursache deutet einiges auf menschliches Versagen hin.

S.Lee--TNT

Empfohlen

Denkmal für Opfer der Breivik-Anschläge in Oslo eingeweiht

15 Jahre nach den Anschlägen des rechtsextremen Attentäters Anders Behring Breivik ist in Norwegen ein Denkmal zu Ehren der 77 von ihm getöteten Menschen eingeweiht worden. An der Gedenkfeier in der Hauptstadt Oslo nahmen am Sonntag neben Überlebenden und Angehörigen auch Kronprinz Haakon und Regierungsvertreter teil. Kronprinz Haakon besuchte außerdem das neue Zentrum zur Erinnerung an die Ereignisse des 22. Juli 2011.

Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: Haftbefehl abgelehnt

Nach dem Sturz eines Bahn-Mitarbeiters aus einem fahrenden Zug bei einer Auseinandersetzung mit einem Fahrgast befindet sich der schwerverletzte Mitarbeiter weiter in Lebensgefahr. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Samstagabend außerdem mitteilten, wurde der bereits vorbestrafte Fahrgast einem Haftrichter vorgeführt. Den Erlass eines Haftbefehls lehnte das zuständige Amtsgericht aber ab - der 36-Jährige kam auf freien Fuß.

Frauenfeindlicher Influencer Tate und Bruder in Miami verhaftet

Der US-britische Influencer und bekennende Frauenfeind Andrew Tate und sein Bruder Tristan sind in Miami verhaftet worden. Die britische Polizei teilte am Sonntag mit, die Brüder seien im Rahmen laufender Verfahren in Gewahrsam genommen worden. Großbritannien verlangt ihre Auslieferung. Die britische Justiz wirft ihnen unter anderem Vergewaltigungen, Menschenhandel und Steuerhinterziehung vor.

Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: GDL fordert Konsequenzen

Nach dem Sturz eines Bahn-Mitarbeiters aus einem fahrenden Zug bei einer Auseinandersetzung mit einem Fahrgast hat die Lokführergewerkschaft GDL rechtliche Konsequenzen gefordert. Es brauche keinen Sicherheitsgipfel oder runden Tisch, sondern "Entscheidungen der Justiz", sagte GDL-Chef Mario Reiß am Samstag dem WDR. "Wir brauchen Gesetzesänderungen und wir brauchen das Durchgriffsrecht."

Textgröße ändern: