The National Times - Hund in Pirmasens erst mit Auto entführt und dann überfahren

Hund in Pirmasens erst mit Auto entführt und dann überfahren


Hund in Pirmasens erst mit Auto entführt und dann überfahren
Hund in Pirmasens erst mit Auto entführt und dann überfahren / Foto: © AFP/Archiv

Im rheinland-pfälzischen Pirmasens soll ein 30-Jähriger erst das Auto eines 80-Jährigen mitsamt dessen Hund gestohlen und dann damit einen Unfall verursacht haben. Den Hund habe er zuvor aus dem Wagen gelassen, woraufhin das Tier von einem anderen Auto überfahren worden sei, teilte die Polizei am Montag mit. Der 80-Jährige blieb unverletzt.

Textgröße ändern:

Das Geschehen soll sich folgendermaßen zugetragen haben: Der 80-Jährige habe mit laufenden Motor auf dem Parkplatz eines Supermarkts gestanden und gerade einsteigen wollen, als der jüngere Mann ihn zur Seite geschubst habe. Er soll sofort in das Auto eingestiegen und losgefahren sein. Im Auto befand sich neben einem Geldbeutel mit hundert Euro und diversen Papieren auch der kleine Hund des Rentners.

Kaum fünf Minuten später sei der Polizei gemeldet worden, dass der Wagen einen Unfall gehabt habe. Der Fahrer habe dort angehalten und den Hund aus dem Auto gelassen. Dann sei der leere Wagen über die abschüssige Straße bergab gerollt und mit zwei geparkten Autos zusammengestoßen. Der Hund sei später auf die Fahrbahn gelaufen, von einem anderen Auto überrollt und dabei getötet worden.

Der Fahrer flüchtete zu Fuß, wurde aber schnell von der Polizei gestellt, der er bereits bekannt war. Er sei betrunken gewesen und habe einen Alkoholwert von anderthalb Promille gehabt. Gegen ihn wurden Verfahren wegen des Verdachts eines Raubdelikts und verschiedener Verkehrsdelikte eingeleitet.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Haus von Bruder angezündet: Lange Haftstrafe für Mann aus Niedersachsen bestätigt

Weil er das Haus seines Bruders anzündete, muss ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Urteil des Landgerichts Verden, wie er am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte den zu dem Zeitpunkt 52 Jahre alten Angeklagten im Februar wegen versuchten Mordes schuldig gesprochen. (Az. 6 StR 330/26)

Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern

Weil er ein betrügerisches Netzwerk für Handwerksdienstleistungen leitete, ist ein Mann vom Landgericht im bayerischen Regensburg zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt worden. Das Urteil in dem seit mehr als eineinhalb Jahren laufenden erging wegen Betrugs, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Der Mann soll zudem 10.000 Euro an die Staatskasse zahlen.

Papst Leo XIV. beginnt Frankreichbesuch mit Warnung vor "Wettrüsten"

Papst Leo XIV. hat zum Auftakt seines Frankreichbesuchs vor einem "schwer kontrollierbaren Wettrüsten" gewarnt. Derzeit verbreite sich "zunehmend die irrige Überzeugung, der Besitz von Atomwaffen sei eine Garantie für Sicherheit", sagte der Papst in seiner Ansprache vor Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft am Freitag im Elysée-Palast in Paris. "Dies nährt ein neues, nur schwer kontrollierbares Wettrüsten", fügte das Oberhaupt der katholischen Kirche hinzu. Frieden sei "kein Gleichgewicht der Kräfte", sondern werde täglich durch Dialog und Gerechtigkeit geschaffen.

Karlsruhe befasst sich mit Ausschluss von Abgeordnetem aus AfD-Bundestagsfraktion

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt im November über einen Ausschluss aus der AfD-Bundestagsfraktion. Das Gericht kündigte am Freitag in Karlsruhe eine mündliche Verhandlung für den 4. November an. Der Abgeordnete Jan Wenzel Schmidt war im März im Zusammenhang mit der Debatte über Vetternwirtschaft aus der Fraktion ausgeschlossen worden. Vor Gericht geht es nun um die Frage, ob Abgeordnetenrechte verletzt wurden. (Az. 2 BvE 2/26)

Textgröße ändern: