The National Times - Wachen vor Myanmars größtem Heiligtum verhindern Ritus mit Sexpuppen

Wachen vor Myanmars größtem Heiligtum verhindern Ritus mit Sexpuppen


Wachen vor Myanmars größtem Heiligtum verhindern Ritus mit Sexpuppen
Wachen vor Myanmars größtem Heiligtum verhindern Ritus mit Sexpuppen / Foto: © AFP

Die Verwendung aufblasbarer Sexpuppen für einen religiösen Ritus vor Myanmars heiligster Stätte hat für deren Initiatoren ein juristisches Nachspiel. Wie die Staatszeitung "Global New Light of Myanmar" am Montag berichtete, leitete das Ministerium für religiöse Angelegenheiten strafrechtliche Ermittlungen gegen die Gruppe wegen "Verunglimpfung der buddhistischen Religion" ein.

Textgröße ändern:

Der Zeitung zufolge hatte die Gruppe am Samstag zunächst vergeblich versucht, die beiden mit Diademen und traditioneller Tracht verkleideten Puppen auf das Gelände der Shwedagon-Pagode in Yangon zu bringen, wurden jedoch von den Wachen daran gehindert.

Daraufhin wichen sie auf den Parkplatz des weitläufigen Komplexes aus. Als sie dort mit "rituellen Beschwörungen" begannen, wurden sie dem Bericht zufolge von den Wachen festgenommen; die Puppen wurden "entfernt".

Auf Fotos waren die beiden Puppen zu sehen, ihre Handflächen zum traditionellen Gruß zusammengepresst. Medienberichten zufolge waren sie wie Schutzgeister gekleidet, die normalerweise als Schutz- und Glücksbringer verehrt werden.

Die Shwedagon-Pagode mit ihren vielen vergoldeten Kuppeln ist Myanmars religiöses Zentrum. Der Legende nach bewahrt sie in ihren Mauern Haare von Buddha.

D.Cook--TNT

Empfohlen

Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern

Weil er ein betrügerisches Netzwerk für Handwerksdienstleistungen leitete, ist ein Mann vom Landgericht im bayerischen Regensburg zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt worden. Das Urteil in dem seit mehr als eineinhalb Jahren laufenden erging wegen Betrugs, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Der Mann soll zudem 10.000 Euro an die Staatskasse zahlen.

Papst Leo XIV. beginnt Frankreichbesuch mit Warnung vor "Wettrüsten"

Papst Leo XIV. hat zum Auftakt seines Frankreichbesuchs vor einem "schwer kontrollierbaren Wettrüsten" gewarnt. Derzeit verbreite sich "zunehmend die irrige Überzeugung, der Besitz von Atomwaffen sei eine Garantie für Sicherheit", sagte der Papst in seiner Ansprache vor Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft am Freitag im Elysée-Palast in Paris. "Dies nährt ein neues, nur schwer kontrollierbares Wettrüsten", fügte das Oberhaupt der katholischen Kirche hinzu. Frieden sei "kein Gleichgewicht der Kräfte", sondern werde täglich durch Dialog und Gerechtigkeit geschaffen.

Karlsruhe befasst sich mit Ausschluss von Abgeordnetem aus AfD-Bundestagsfraktion

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt im November über einen Ausschluss aus der AfD-Bundestagsfraktion. Das Gericht kündigte am Freitag in Karlsruhe eine mündliche Verhandlung für den 4. November an. Der Abgeordnete Jan Wenzel Schmidt war im März im Zusammenhang mit der Debatte über Vetternwirtschaft aus der Fraktion ausgeschlossen worden. Vor Gericht geht es nun um die Frage, ob Abgeordnetenrechte verletzt wurden. (Az. 2 BvE 2/26)

US-Regierung unterstützt Musk im Streit mit der EU über Millionenstrafe gegen X

Die US-Regierung hat sich im Streit um eine Millionenstrafe der EU für den Onlinedienst X auf die Seite von US-Milliardär Elon Musk gestellt: Das US-Justizministerium teilte am Donnerstag mit, es habe beim zuständigen EU-Gericht beantragt, sich der Beschwerde von Musk gegen die Strafe anzuschließen. Die EU-Kommission zeigte sich am Freitag unbeeindruckt von der Ankündigung aus Washington.

Textgröße ändern: