The National Times - Bilder von Kindesmissbrauch: Meghan "zutiefst verstört" über Vorwürfe gegen ihren Vater

Bilder von Kindesmissbrauch: Meghan "zutiefst verstört" über Vorwürfe gegen ihren Vater


Bilder von Kindesmissbrauch: Meghan "zutiefst verstört" über Vorwürfe gegen ihren Vater
Bilder von Kindesmissbrauch: Meghan "zutiefst verstört" über Vorwürfe gegen ihren Vater / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Meghan Markle, Ehefrau des britischen Prinzen Harry, hat sich erschüttert über Kinderpornografie-Vorwürfe gegen ihren Vater geäußert und zugleich eingeräumt, dass sie seit Jahren von dem Verdacht weiß. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung äußerte sich die 45-jährige frühere US-Schauspielerin "zutiefst verstört" über die Vorwürfe, die britische Medien zuvor öffentlich gemacht hatten. Nachdem sie 2018 von derartigen Anschuldigungen erfahren habe, habe sie einen Kontakt zwischen ihren Kindern und ihrem Vater verhindert.

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"Ich bin zutiefst bestürzt über die Nachrichten, die in den letzten 24 Stunden bekannt geworden sind, und meine Gedanken sind bei allen Kindern, denen möglicherweise Leid angetan wurde", erklärte Meghan. Sie hoffe, dass den Opfern "vollständig Gerechtigkeit widerfahre".

Die Herzogin von Sussex äußerte zudem die Hoffnung, dass die Öffentlichkeit nun einsehe, warum sie ihrem Vater den Umgang mit ihren Kindern, dem heute siebenjährigen Archie und der fünfjährigen Lilibet, untersagt habe. Es werde nun deutlich, dass "ungeachtet der Verzerrungen in bestimmten Medienberichten über die Jahre – jede Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm keinen Kontakt zu unseren Kindern zu erlauben, aus einem einzigen Grund erfolgte: um sie zu schützen".

Die britischen Zeitungen "The Sun", "Daily Mail" und "Telegraph" hatten am Freitag berichtet, im Besitz von Thomas Markle in seinem früheren Haus auf den Philippinen seien Bilder von Kindesmissbrauch gefunden worden. Laut "Sun" sagte Meghans Bruder Thomas Markle Jr., dass er diese Entdeckung gemacht habe.

Meghan räumte nun in ihrer Erklärung ein, dass sie 2018 einen Brief an die Metropolitan Police in London gesehen habe, der derartige Vorwürfe enthalten habe. "Darin wurden beunruhigende und verstörende Anschuldigungen gegen meinen Vater erhoben, und man hat mir versichert, dass diese untersucht würden", erklärte Meghan. Sie hatte sich nach eigenen Angaben als Konsequenz von ihrem Vater abgewandt, um ihre Kinder zu schützen.

Die philippinische Polizei und die Londoner Polizei äußerten sich auf Anfrage von AFP zunächst nicht zu dem Fall. Meghans 82 Jahre alter Vater, der mittlerweile im US-Bundesstaat Florida lebt, wies die Anschuldigungen in einem Interview mit der "Daily Mail" als einen "Haufen Lügen" zurück. "Das ist das Schlimmste, dessen man mich beschuldigen kann", sagte er demnach. Die Anschuldigungen hätten ihn schockiert und "verletzt".

Prinz Harry und Meghan waren Ende August nach sechsjähriger Abwesenheit mit ihren beiden Kindern Archie und Lilibet überraschend aus den USA nach Großbritannien zurückgekehrt. Das Paar hatte sich Anfang 2020 im Zuge eines Zerwürfnisses mit der königlichen Familie von seinen royalen Pflichten zurückgezogen.

Die vergangenen Jahre hatte die Familie in Meghans Heimat Kalifornien gelebt. Dort kam auch Tochter Lilibet 2021 zur Welt. Sohn Archie war 2019 noch in Großbritannien geboren worden.

An der Hochzeit des Paars im Mai 2018 hatte Meghans Vater nicht teilgenommen. Der frühere Fernseh-Beleuchter begründete dies mit einer vorangegangenen Herz-OP. Zuvor war über ihn diskutiert worden, weil er sich für inszenierte Paparazzi-Fotos hatte bezahlen lassen.

2021 gewann Meghan in Großbritannien einen Prozess zu dem Vorwurf, dass der "Daily Mail"-Verlag Associated Newspapers mit der Veröffentlichung eines Briefes von Harrys Frau an ihren Vater gegen ihre Persönlichkeitsrechte verstoßen hatte. Meghan hatte ihren Vater darin demnach gebeten, nicht mehr mit Medienvertretern zu sprechen.

Laut der britischen Nachrichtenagentur PA hatte Meghan das Schreiben mit den Kinderporno-Vorwürfen gegen ihren Vater erst nach der Hochzeit gesehen. Später wurde bekannt, dass Meghan sich mit ihrem Vater entzweit und er ihre Kinder nie kennengelernt hatte. Im Dezember teilte ein Sprecher der Herzogin allerdings mit, sie habe Kontakt zu ihrem Vater gehabt, nachdem ihm in einem philippinischen Krankenhaus ein Bein amputiert worden sei.

Thomas Markle hatte der "Daily Mail" dazu gesagt, er wolle "nicht sterben, ohne mich mit Meghan versöhnt zu haben". Er wolle ihre Kinder kennenlernen und vielleicht auch ihren Mann.

V.Allen--TNT

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