The National Times - Vorgetäuschte Notfälle: Wohnungsloser lässt sich in mehreren Kliniken versorgen

Vorgetäuschte Notfälle: Wohnungsloser lässt sich in mehreren Kliniken versorgen


Vorgetäuschte Notfälle: Wohnungsloser lässt sich in mehreren Kliniken versorgen
Vorgetäuschte Notfälle: Wohnungsloser lässt sich in mehreren Kliniken versorgen / Foto: © AFP/Archiv

Ein Wohnungsloser hat sich offenbar in mehreren Krankenhäusern unter Vortäuschung medizinischer Notfälle versorgen lassen, um an Unterkunft und Verpflegung zu kommen. Das teilte die Polizei in Aurich am Freitag mit Verweis auf einen aktuellen Fall in der niedersächsischen Stadt Norden mit.

Textgröße ändern:

Demnach hielt sich der 48-Jährige am Mittwochabend am Bahnhof des Nordener Stadtteils Norddeich auf und alarmierte von dort aus den Notruf. Er gab an, unter Kreislaufproblemen und Atemnot zu leiden. Mit einem Krankenwagen wurde der Mann in ein örtliches Krankenhaus gebracht und behandelt. Er gab an, privatversichert zu sein und machte offenbar falsche Angaben zu seinem Krankheitsbild und seinen Personalien, wie es weiter hieß.

Das Krankenhauspersonal schöpfte Verdacht und alarmierte am nächsten Tag die Polizei. Gegenüber den Beamten räumte der 48-Jährige ein, das Krankenhaus gezielt getäuscht zu haben. Der entstandene Schaden liegt laut Polizei im mittleren vierstelligen Bereich.

Der Mann muss sich nun wegen Betrugs und Missbrauchs von Notrufen verantworten. Laut Polizei ergaben die Ermittlungen, dass er in den vergangenen Monaten offenbar auch weitere Einrichtungen auf diese Art täuschte, unter anderem im niedersächsischen Goslar. Die Behörden baten weitere betroffene Krankenhäuser, sich zu melden.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Angriffe auf Neonazis in Ungarn: Weiterer mutmaßlicher Linksextremist festgenommen

Die Bundesanwaltschaft hat ein weiteres mutmaßliches Mitglied einer linksextremistischen Bande festnehmen lassen, die Angriffe auf Rechtsextreme in Budapest verübt haben soll. Der albanische Staatsangehörige Rexhino A. stellte sich selbst bei der Polizei in Hannover, wie die Karlsruher Behörde am Freitag mitteilte. Er wird verdächtigt, in der ungarischen Hauptstadt im Februar 2023 an zwei Angriffen auf Menschen beteiligt gewesen zu sein.

Freispruch für deutschen Maddie-Verdächtigen in anderen Fällen wird von BGH überprüft

Der Freispruch für den deutschen Maddie-Verdächtigen in einem Vergewaltigungsprozess wird vom Bundesgerichtshof (BGH) überprüft. Er verhandelt am 11. Januar in Leipzig über die Revisionen von Staatsanwaltschaft und zwei Nebenklägerinnen, wie er am Freitag in Karlsruhe ankündigte. Christian B. ist Tatverdächtiger im Fall des 2007 in Portugal verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann - hier geht es aber um andere Vorwürfe. (Az. 6 StR 173/25)

16-Jähriger erschießt drei Kinder und einen Lehrer an Grundschule in den USA

Ein 16-Jähriger hat in einer Grundschule im Nordwesten der USA drei Kinder und einen Lehrer erschossen. Ein weiteres Kind und ein Lehrer wurden nach Polizeiangaben bei dem Angriff am Donnerstag (Ortszeit) in Bend im Bundesstaat Oregon lebensgefährlich verletzt. Der Angreifer wurde von einem Augenzeugen noch am Tatort erschossen.

Drei Kinder und ein Lehrer in Grundschule in den USA erschossen - Angreifer getötet

Ein 16-Jähriger hat in einer Grundschule im Westen der USA drei Kinder und einen Lehrer erschossen. Die Kinder waren fünf, acht und elf Jahre alt, wie die Polizei in der Stadt Bend im Bundesstaat Oregon am Donnerstag mitteilte. Ein weiteres Kind und ein Lehrer wurden demnach lebensgefährlich verletzt. Der 16 Jahre alte Angreifer wurde am Tatort erschossen.

Textgröße ändern: