Mögliche Pumasichtung in Bayern: Weitere keine Nachweise von Raubkatze
Fast eine Woche nach einer möglichen Pumasichtung im bayerischen Landkreis Erding gibt es weiterhin keine gesicherten Erkenntnisse. Die Auswertung von Bildern mehrerer eigens angebrachter Wildtierkameras habe bis Montagvormittag keine Nachweise katzenartiger Tiere erbracht, teilte die Polizei in Erding mit. Es seien nur einheimische Wildtiere aufgenommen worden.
Auch bei Streifen einer Polizeireiterstaffel in dem Naturschutzgebiet Notzinger Moos am Sonntag seien keine verdächtigen Tiere oder Spuren entdeckt worden, hieß es von den Beamten. Zuletzt meldete demnach ein Autofahrer in der Nacht zum Samstag in dem Bereich eine verdächtige Beobachtung. Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera habe rund eine Stunde lang gesucht, dabei aber lediglich "unzählige Rehe" festgestellt.
Die Suche nach einer möglichen Großkatze war am Dienstagabend durch die Sichtung eines Jägers ausgelöst worden, der in dem Gebiet nahe dem Münchner Flughafen ein verdächtiges Tier mit seiner Wärmebildkamera bemerkt hatte. Experten zufolge könnte es sich um einen Puma handeln. Die Behörden betonten zugleich aber, dass die Art des Tiers nicht geklärt sei. Zeitweise wurde auch mit Drohnen und Hundestaffeln danach gesucht.
S.Clarke--TNT