The National Times - Frau in Ratzeburger Supermarkt erstochen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie

Frau in Ratzeburger Supermarkt erstochen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie


Frau in Ratzeburger Supermarkt erstochen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie
Frau in Ratzeburger Supermarkt erstochen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie / Foto: © AFP/Archiv

Nach einem tödlichen Messerangriff auf eine Kundin in einem Supermarkt in Ratzeburg in Schleswig-Holstein ist der Verdächtige vorläufig in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Ein Richter habe dies aufgrund der bisherigen Ermittlungserkenntnisse und eines vorläufigen Gutachtens angeordnet, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Lübeck mit.

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Laut Ermittlern soll der 44-Jährige am Mittwoch in einem Supermarkt plötzlich auf eine 48-Jährige Kundin losgegangen sein. Er fügte ihr tödliche Stich- und Schnittverletzungen zu, bevor ihn drei Zeugen überwältigen konnten. Es handelte sich demnach um ein wahllos verübte Attacke. Der Verdächtige und die Supermarktkundin kannten einander nicht.

Die Klärung des Tatmotivs und der genauen Hintergründe daure weiter an, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag. Bereits in der vergangenen Woche hatten sie betont, dass keine Anhaltspunkte für eine politisch oder religiös motivierte Tat vorlägen. Es werde unter anderem geprüft, ob sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befunden habe.

Der Verdächtige hatte sich demnach selbst mit seinem Messer verletzt, bevor die Zeugen ihn entwaffnen und festhalten konnten. Er wurde festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht. Die Vorführung beim Ermittlungsrichter sei am Freitag erfolgt, teilten die Ermittler am Montag mit. Dem Mann werde Totschlag vorgeworfen. Sein Gesundheitszustand habe sich so weit stabilisiert, dass er inzwischen in die Psychiatrie gebracht worden sei.

S.Ross--TNT

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