The National Times - Suche nach weiteren Überlebenden in Nepal zwei Wochen nach Sturzflut im Himalaya

Suche nach weiteren Überlebenden in Nepal zwei Wochen nach Sturzflut im Himalaya


Suche nach weiteren Überlebenden in Nepal zwei Wochen nach Sturzflut im Himalaya
Suche nach weiteren Überlebenden in Nepal zwei Wochen nach Sturzflut im Himalaya / Foto: © AFP

Zwei Wochen nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya haben Rettungskräfte in Nepal weiter nach Überlenden gesucht. In den Tunneln der Wasserkraftprojekte Trishuli 3A, 3B und Chilime liefen Einsätze, sagte ein Sprecher der Armee der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch.

Textgröße ändern:

Am Freitag, gut eine Woche nach der Katastrophe, waren zwei Arbeiter aus einem Tunnel des Wasserkraftwerks Trishuli-3A gerettet worden. Tags darauf wurde laut Armee ein Chinese 225 Meter innerhalb eines Tunnels gerettet, der zur Wasserkraftanlage Upper Trishuli-1 im Distrikt Rasuwa gehört. Seitdem wurden nach offiziellen Angaben keine weiteren Überlebenden geborgen.

Ein Gletscherabbruch am mehr als 7000 Meter hohen Berg Langtang Lirung in Nepal hatte nach Einschätzung von Fachleuten am 26. August die verheerende Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und der autonomen Region Tibet in China ausgelöst. Die riesige Flutwelle aus Wasser, Schlamm und Geröll schoss durch enge Flusstäler und riss auf beiden Seiten der Grenze Häuser, Straßen, Wasserkraftwerke und Menschen mit.

Die Gesamtzahl der Todesopfer liegt mittlerweile bei mindestens 1410: In Nepal wurden nach Angaben der Behörden 1367 Leichen geborgen, in China kamen nach Angaben der Staatsmedien 43 Menschen ums Leben. Zudem werden in Nepal noch 5132 Menschen vermisst und in China 519. Nach Angaben der Hilfsorganisation Save the Children wurden etwa 540 Kinder durch die Katastrophe von ihren Eltern getrennt.

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Pferde geraten bei Kutschfahrt in Panik: Zwölfjähriger in Thüringen schwer verletzt

Bei einem Unfall einer Pferdekutsche sind im thüringischen Kölleda vier Menschen verletzt worden, darunter ein Kind schwer. Die Pferde gerieten am Dienstagabend in einem Park offenbar wegen einer Plastiktüte in Panik, wie die Polizei in Erfurt am Mittwoch mitteilte. Der Kutscher verlor daraufhin die Kontrolle über das Gespann.

Tödlicher Messerangriff in Regensburger Bank: Verdächtiger wieder in Haft

Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Bankmitarbeiter im bayerischen Regensburg ist der 20-jährige Verdächtige von der Psychiatrie wieder in die Untersuchungshaft verlegt worden. Grund dafür sei die Einschätzung eines Sachverständigen, wonach bei dem 20-Jährigen zum Tatzeitpunkt weder eine Schuldunfähigkeit noch eine verminderte Schuldfähigkeit vorgelegen habe, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg am Mittwoch in der bayerischen Stadt mit.

Frau in Salzgitter über Jahre gequält und misshandelt: Anklage erhoben

Im Fall einer 32-Jährigen, die jahrelang von zwei Paaren in Salzgitter gequält und brutal misshandelt worden sein soll, hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage erhoben. Eine 29-jährige Frau, ihr 54-jähriger Lebensgefährte, ihre 63 Jahre alte Mutter und deren 50 Jahre alte Ehemann sollen sich wegen teils schwerer und gefährlicher Körperverletzung verantworten, wie die Behörde am Mittwoch in der niedersächsischen Stadt mitteilte.

Zweite Anklage in Zusammenhang mit Attacke an Berliner Holocaust-Mahnmal erhoben

Im Zusammenhang mit der Messerattacke am Berliner Holocaust-Mahnmal im Februar 2025 ist ein zweiter Mann angeklagt worden. Die Bundesanwaltschaft wirft Khalaf A. Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung vor, wie sie am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Er soll den inzwischen in erster Instanz als Angreifer verurteilten Wassim Al M. zu der Tat ermutigt haben.

Textgröße ändern: