The National Times - Korallen sterben nach Hitzewelle im Mittelmeer bei Marseille

Korallen sterben nach Hitzewelle im Mittelmeer bei Marseille


Korallen sterben nach Hitzewelle im Mittelmeer bei Marseille
Korallen sterben nach Hitzewelle im Mittelmeer bei Marseille / Foto: © AFP/Archiv

Wegen der durch den Klimawandel verstärkten Hitzewellen sterben im Mittelmeer bei Marseille die Fächerkorallen. Das Ausmaß des Korallensterbens schockiere die Taucher, teilte der Nationalpark Calanques mit. "Die Fächerkorallen wachsen nur sehr langsam, sie reagieren besonders empfindlich auf den Klimawandel", erklärte Pauline Vouriot, die im Nationalpark für die Artenvielfalt im Meer zuständig ist.

Textgröße ändern:

In diesem Sommer hatten die Wassertemperaturen laut dem Nationalpark noch in einer Tiefe von 30 Metern bis zu 28 Grand erreicht. "Alles deutet darauf hin, dass die Erderwärmung und die damit verbundene lang anhaltende Erwärmung des Wassers die Toleranzschwelle dieser Arten überschreitet, was zum Absterben ihres Gewebes führt", erklärte der Nationalpark.

Die meist roten Fächerkorallen im Mittelmeer setzen sich zwischen sieben und 110 Metern unter Wasser an Felsen fest. Sie bieten dort den Lebensraum für 15 bis 20 Prozent der im Mittelmeer lebenden Tiere.

Der Calanques-Park hatte in diesem Jahr wegen des zu hohen Besucherandrangs erstmals Online-Reservierungen eingeführt.

L.Graham--TNT

Empfohlen

Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schließen

Die US-Kette Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schließen. Das Unternehmen habe ihr "Café-Portfolio in Nordamerika sorgfältig geprüft", hieß es am Donnerstag auf der Unternehmenswebseite in einer Mitteilung an die Mitarbeiter. Begründet wurde der Schritt unter anderem mit fehlenden Umsätzen. Daher sei beschlossen worden, "bis Ende der Woche etwa 250 Cafés" zu schließen. Das ist rund ein Prozent der mehr als 18.000 Cafés in Nordamerika.

Gericht in Kroatien genehmigt Auslieferung von ukrainischem Nord-Stream-Verdächtigen

Ein Gericht in Kroatien hat die Auslieferung eines Ukrainers genehmigt, dem in Deutschland eine Beteiligung an den Anschlägen auf die Nord-Stream-Gasleitungen in der Ostsee vorgeworfen wird. Wie der Anwalt von Wolodymyr Z., Ljubo Pavasovic Viskovic, am Donnerstag mitteilte, erging der Gerichtsbeschluss bereits am 18. September. Der Anwalt kündigte an, Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts der Adriastadt Pula einzulegen.

CNN, MS NOW und Politico wieder zum Weißen Haus zugelassen

Journalisten von CNN, MS NOW und der Plattform Politico haben wieder Zugang zum Weißen Haus: Die beiden US-Sender teilten am Donnerstag mit, ihre Reporter seien wieder hineingelassen worden. Das Weiße Haus erklärte, dies gelte auch für die Plattform Politico, die zum Springer-Konzern gehört.

Weißes Haus ignoriert Gerichtsanordnung und hält Hausverbot für Medien aufrecht

Trotz einer anderslautenden Gerichtsentscheidung hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie der Plattform Politico weiterhin den Zugang verweigert. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt verwehrt worden, als sie über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten wollten. Sie beantragten daraufhin eine Eilanhörung vor Gericht. US-Präsident Donald Trump hatte den drei Medien "Falschinformationen" vorgeworfen und ein Hausverbot verhängt.

Textgröße ändern: