The National Times - EU-Gericht weist Klage ab: Keine strengeren Regeln für Microsoft-Browser Edge

EU-Gericht weist Klage ab: Keine strengeren Regeln für Microsoft-Browser Edge


EU-Gericht weist Klage ab: Keine strengeren Regeln für Microsoft-Browser Edge
EU-Gericht weist Klage ab: Keine strengeren Regeln für Microsoft-Browser Edge / Foto: © AFP/Archiv

Microsoft muss sich mit seinem Internetbrowser Edge in der Europäischen Union nicht an die schärferen Regeln des Gesetzes für digitale Märkte halten. Das EU-Gericht bestätigte am Mittwoch in Luxemburg die entsprechende Einschätzung der Kommission. Eine Klage des Konkurrenten Opera hatte damit keinen Erfolg. (Az. T-357/24)

Textgröße ändern:

Nach dem Gesetz für digitale Märkte werden Unternehmen mit besonders großer Marktmacht als Torwächter eingestuft. Für sie gelten verschärfte Wettbewerbsregeln, um die Konkurrenz nicht zu behindern. Kunden müssen beispielsweise vorinstallierte Dienste löschen können. 2024 hatte die Kommission entschieden, dass Microsoft in Bezug auf Edge nicht als sogenannter Torwächter des Internets gilt.

Edge sei kein wichtiges Zugangstor für Firmen, um Endnutzer zu erreichen, erklärte die Kommission damals. Das bestätigte das Gericht nun. Die Kommission habe sich bei ihrer Einschätzung unter anderem auf die geringe Nutzerzahl von Edge stützen und diese mit den Nutzerzahlen anderer Browser vergleichen dürfen. Gegen die Entscheidung des Gerichts kann noch vor dem Europäischen Gerichtshof als nächsthöherer Instanz vorgegangen werden.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

40 E-Scooter in Flusslauf in Bremen entdeckt: Hintergründe unklar

Gleich 40 E-Scooter sind in Bremen aus einem kleinen Nebenfluss der Wümme geborgen worden. Die Fahrzeuge lagen verteilt über eine Strecke von einigen hundert Metern in der Kleinen Wümme, wie die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch berichtete. Gefunden wurden sie am Dienstag von Mitarbeitern des Bremischen Deichverbands, Polizisten unterstützten die Bergung.

Tür von ICE öffnet sich in Bayern während Fahrt mit Tempo 200 - niemand verletzt

Weil sich die Tür eines ICE während der Fahrt öffnete, sind Polizei und Feuerwehr in Bayern zu einem Großeinsatz ausgerückt. Wie die Bundespolizei in München am Mittwoch mitteilte, war der ICE am Dienstagabend auf der Fahrt von München nach Dortmund, als sich kurz vor dem Schönrain-Tunnel hinter Wiesenfeld aus unklarer Ursache eine Tür öffnete.

Explosion und verdächtiger Gegenstand: Augsburger Hauptbahnhof zeitweise gesperrt

In Augsburg hat sich in der Nacht zum Mittwoch in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Explosion mit zwei Leichtverletzten ereignet. Zudem wurde ein verdächtiger Gegenstand gefunden, wie die Polizei in der bayerischen Stadt mitteilte. Der Zugverkehr wurde vorübergehend eingestellt, bevor Entwarnung gegeben wurde. Die Polizei war im Großeinsatz.

Studie: Angst vor Kriminalität in Teilen Ostdeutschlands besonders groß

Die Menschen in Sachsen-Anhalt sowie weiten Teilen Sachsens und Berlin haben einer Studie zufolge deutschlandweit am meisten Angst vor Kriminalität. Laut einer Auswertung einer Befragung durch das Münchner Ifo-Institut, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, schätzten die Menschen dort das Risiko, in den kommenden zwölf Monaten Opfer eines Verbrechens zu werden, am höchsten ein. Dazu zählen Wohnungseinbruch, Diebstahl, Körperverletzung, sexuelle Gewalt, Hasskriminalität und digitaler Identitätsdiebstahl.

Textgröße ändern: