The National Times - Landgericht Koblenz: Frühere Partner müssen Hund nach Trennung ersteigern

Landgericht Koblenz: Frühere Partner müssen Hund nach Trennung ersteigern


Landgericht Koblenz: Frühere Partner müssen Hund nach Trennung ersteigern
Landgericht Koblenz: Frühere Partner müssen Hund nach Trennung ersteigern / Foto: © AFP/Archiv

Im Streit um den gemeinsamen Hund hat das Landgericht Koblenz einem getrennten Paar auferlegt, das Tier zu ersteigern. Wie das rheinland-pfälzische Gericht am Montag mitteilte, verlangten beide früheren Partner, die Miteigentümerschaft des jeweils anderen an dem Tier aufzuheben. Da die beiden nicht verheiratet waren, sondern in einer Lebensgemeinschaft lebten, konnte dabei das Eherecht keine Anwendung finden.

Textgröße ändern:

Laut Gericht kam es nicht infrage, den Hund im Abstand einiger Wochen im Wechsel bei ihnen unterzubringen, weil beide der Miteigentümerschaft nicht länger zustimmten. Da der Hund selbst auch nicht zu teilen sei, komme konsequenterweise eine Versteigerung des Tiers zwischen den beiden Parteien infrage.

Dies liege sowohl im Interesse der früheren Partner als auch des Hunds, denn die Parteien seien völlig zerstritten. Es sei also davon auszugehen, dass bei einem regelmäßigen Aufeinandertreffen der Parteien bei einer Übergabe des Tiers der Hund extreme Spannungen wahrnehmen würde. Dies entspreche nicht dem Tierwohl.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es kann vor dem Bundesgerichtshof angefochten werden.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Bundesgerichtshof bestätigt Haftstrafe für Karatetrainer wegen sexuellen Missbrauchs

Wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs in mehr als hundert Fällen ist ein Karatetrainer aus Sachsen-Anhalt rechtskräftig verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte nach Angaben vom Montag eine 13-jährige Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung gegen den Mann. Seine Revision gegen ein Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau wies der BGH zurück. (Az. 6 StR 230/26)

Bus mit zwei deutschen Schulklassen in den Niederlanden verunglückt - Mehrere Verletzte

Auf einer Autobahn in den Niederlanden ist ein Reisebus mit zwei Schulklassen aus Deutschland verunglückt. Mehrere Insassen seien bei dem schweren Unfall in der Nacht verletzt worden, teilte die Polizei der Provinz Gelderland am Montag mit. In dem Bus saßen nach Angaben der Schule 54 Schülerinnen und Schüler sowie vier Lehrkräfte aus Schönberg in Schleswig-Holstein.

Tödlicher Schusswaffenangriff in Verden: Spezialkräfte fassen zweiten Verdächtigen

Nach einem tödlichen Schusswaffenangriff auf einen Mann nahe einem Lokal im niedersächsischen Verden ist ein zweiter Verdächtiger gefasst worden. Der 36-Jährige sei am Montagmorgen von Spezialkräften festgenommen worden, teilte die örtliche Polizei mit. Die Tat hatte sich am Samstagabend nahe de, Bahnhof in Verden ereignet. Bereits am Wochenende wurde ein 25-jähriger Verdächtiger gefasst. Die Ermittlungen liefen.

15-Jähriger soll eigenen Vater getötet haben: Untersuchungshaft wegen Mordverdachts

Ein 15-Jähriger soll in Dortmund seinen Vater getötet haben. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Sonntag mitteilten. Der 49-jährige Vater war am Samstag tot in seiner Wohnung im Stadtteil Hörde gefunden worden, anschließend geriet der Jugendliche unter Verdacht.

Textgröße ändern: