The National Times - Polizist in Nordrhein-Westfalen gibt mehrere Schüsse auf flüchtendes Auto ab

Polizist in Nordrhein-Westfalen gibt mehrere Schüsse auf flüchtendes Auto ab


Polizist in Nordrhein-Westfalen gibt mehrere Schüsse auf flüchtendes Auto ab
Polizist in Nordrhein-Westfalen gibt mehrere Schüsse auf flüchtendes Auto ab / Foto: © AFP/Archiv

An der deutsch-niederländischen Grenze hat ein Bundespolizist in Nordrhein-Westfalen mehrere Schüsse auf ein flüchtendes Fahrzeug abgegeben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Krefeld und Kleve am Sonntag mitteilten, wollten zwei Beamte am Freitagabend am Grenzübergang Wyler ein Auto zur Kontrolle nach der Einreise in die Bundesrepublik anhalten. Der Fahrer habe den Wagen daraufhin stark beschleunigt und sei mit hoher Geschwindigkeit geflohen.

Textgröße ändern:

Die Beamten hätten das Fahrzeug dann auf einer Bundesstraße wieder entdeckt. Bei ihrer Ankunft habe der Fahrer erneut beschleunigt sowie einen der Bundespolizisten erfasst und leicht verletzt. Der Beamte habe daraufhin mehrere Schüsse auf das Auto abgegeben und es durch einen Treffer in einen Reifen zum Stehen gebracht. Ein Schuss habe einen 21-Jährigen auf der Rückbank getroffen, der schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden sei, erklärten die Behörden.

Bei der Durchsuchung des Wagens wurden demnach kleinere Mengen Drogen gefunden. Die vier Insassen im Alter zwischen 19 und 21 Jahren wurden vorübergehend festgenommen. Gegen sie wird wegen der Delikte im Zusammenhang mit der Verfolgungsfahrt und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Die Ermittlungen gegen den Bundespolizisten wegen des Schusswaffengebrauchs führen die Polizei in Krefeld und die Staatsanwaltschaft in Kleve.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schließen

Die US-Kette Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schließen. Das Unternehmen habe ihr "Café-Portfolio in Nordamerika sorgfältig geprüft", hieß es am Donnerstag auf der Unternehmenswebseite in einer Mitteilung an die Mitarbeiter. Begründet wurde der Schritt unter anderem mit fehlenden Umsätzen. Daher sei beschlossen worden, "bis Ende der Woche etwa 250 Cafés" zu schließen. Das ist rund ein Prozent der mehr als 18.000 Cafés in Nordamerika.

Gericht in Kroatien genehmigt Auslieferung von ukrainischem Nord-Stream-Verdächtigen

Ein Gericht in Kroatien hat die Auslieferung eines Ukrainers genehmigt, dem in Deutschland eine Beteiligung an den Anschlägen auf die Nord-Stream-Gasleitungen in der Ostsee vorgeworfen wird. Wie der Anwalt von Wolodymyr Z., Ljubo Pavasovic Viskovic, am Donnerstag mitteilte, erging der Gerichtsbeschluss bereits am 18. September. Der Anwalt kündigte an, Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts der Adriastadt Pula einzulegen.

CNN, MS NOW und Politico wieder zum Weißen Haus zugelassen

Journalisten von CNN, MS NOW und der Plattform Politico haben wieder Zugang zum Weißen Haus: Die beiden US-Sender teilten am Donnerstag mit, ihre Reporter seien wieder hineingelassen worden. Das Weiße Haus erklärte, dies gelte auch für die Plattform Politico, die zum Springer-Konzern gehört.

Weißes Haus ignoriert Gerichtsanordnung und hält Hausverbot für Medien aufrecht

Trotz einer anderslautenden Gerichtsentscheidung hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie der Plattform Politico weiterhin den Zugang verweigert. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt verwehrt worden, als sie über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten wollten. Sie beantragten daraufhin eine Eilanhörung vor Gericht. US-Präsident Donald Trump hatte den drei Medien "Falschinformationen" vorgeworfen und ein Hausverbot verhängt.

Textgröße ändern: