The National Times - Großer Waldbrand in Nordrhein-Westfalen hat sich über Nacht nicht ausgebreitet

Großer Waldbrand in Nordrhein-Westfalen hat sich über Nacht nicht ausgebreitet


Großer Waldbrand in Nordrhein-Westfalen hat sich über Nacht nicht ausgebreitet
Großer Waldbrand in Nordrhein-Westfalen hat sich über Nacht nicht ausgebreitet / Foto: © AFP

Der große Waldbrand bei Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen hat sich nach Behördenangaben in der Nacht zum Samstag nicht weiter ausgebreitet. Insgesamt kämpften 1400 Einsatzkräfte unter anderem mit Hilfe von Löschhubschraubern gegen den bislang größten und folgenschwersten Waldbrand des Sommers in Deutschland, wie der Landkreis Düren mitteilte. Der in der Nacht zum Freitag geräumte Ortsteil Gey bleibe vorerst aus Sicherheitsgründen evakuiert.

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Die Brandlage in dem zur Eifel zählenden Gebiet sei "statisch" und der Brandherd habe sich nicht vergrößert, hieß es in der Mitteilung des Landkreises weiter. Es ziehe Wind aus Richtung Norden auf. Wie sich das auf die Lage auswirke, sei derzeit unklar. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Ortsteile Vossenack, Hürtgen, Kleinhau und Simonskall seien dazu aufgerufen, sparsam mit Wasser umzugehen.

Am Freitagabend meldete der Landkreis, dass bei den Löscharbeiten fünf Einsatzkräfte verletzt worden seien.

Bundesweit kämpfen Einsatzkräfte bei anhaltend heißem und trockenem Wetter seit Tagen gegen zahlreiche Wald- und Flächenbrände. In weiten Teilen des Landes herrschen aktuell Temperaturen von weit mehr als 30 Grad. Am Samstag ist dem Deutschen Wetterdienst zufolge mit Regenfällen zu rechnen.

Evakuierungsmaßnahmen wegen Waldbränden sind hierzulande eher selten, kommen aber vor. Im vergangenen Jahr etwa wurden in der Gohrischheide in Sachsen aus Sicherheitsgründen einige Ortsteile geräumt, im Sommer 2022 waren in Brandenburg mehrere Dörfer mit hunderten Einwohnern betroffen. Häuser oder Menschen kamen dabei aber nicht zu Schaden.

V.Allen--TNT

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