The National Times - Mordprozess um zerstückelte Frauenleiche in Koffer in Weser begonnen

Mordprozess um zerstückelte Frauenleiche in Koffer in Weser begonnen


Mordprozess um zerstückelte Frauenleiche in Koffer in Weser begonnen
Mordprozess um zerstückelte Frauenleiche in Koffer in Weser begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Fünf Monate nach dem Fund einer zerstückelten Leiche in der Weser hat vor dem Landgericht Bremen der Mordprozess gegen einen 46-jährigen Tatverdächtigen begonnen. Zum Prozessauftakt wurde am Freitag die Anklage verlesen, der Angeklagte schwieg nach Angaben eines Gerichtssprechers zunächst zu den Vorwürfen.

Textgröße ändern:

Der Mann soll Anfang Februar in Bremerhaven seiner Ehefrau ein Beruhigungsmittel gegeben und die 32-Jährige nach dem Einschlafen erwürgt haben. Anschließend soll er die Leiche laut Anklage zerteilt und "sorgfältig" in Plastikfolien und Müllsäcken verschnürt haben. Die in einen großen Reisekoffer gepackte Leiche soll er in die Weser entsorgt haben. Der Koffer mit den sterblichen Überresten der Frau wurde rund vier Wochen später in Höhe eines Hotels mitten im Stadtgebiet gefunden.

Nach dem Verschwinden der Frau hatte die Polizei eine großangelegte Suchaktionen mit Spürhunden und Drohnen über Wasserflächen gestartet. Eine 30-köpfige Ermittlungskommission sammelte Hinweise. Nach dem Fund der Leichenteile kam der Ehemann in Untersuchungshaft. Das Motiv ist bislang unklar. Für den Prozess sind weitere Verhandlungstermine bis kommenden März angesetzt.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Gericht in Kroatien genehmigt Auslieferung von ukrainischem Nord-Stream-Verdächtigen

Ein Gericht in Kroatien hat die Auslieferung eines Ukrainers genehmigt, dem in Deutschland eine Beteiligung an den Anschlägen auf die Nord-Stream-Gasleitungen in der Ostsee vorgeworfen wird. Wie der Anwalt von Wolodymyr Z., Ljubo Pavasovic Viskovic, am Donnerstag mitteilte, erging der Gerichtsbeschluss bereits am 18. September. Der Anwalt kündigte an, Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts der Adriastadt Pula einzulegen.

CNN, MS NOW und Politico wieder zum Weißen Haus zugelassen

Journalisten von CNN, MS NOW und der Plattform Politico haben wieder Zugang zum Weißen Haus: Die beiden US-Sender teilten am Donnerstag mit, ihre Reporter seien wieder hineingelassen worden. Das Weiße Haus erklärte, dies gelte auch für die Plattform Politico, die zum Springer-Konzern gehört.

Weißes Haus ignoriert Gerichtsanordnung und hält Hausverbot für Medien aufrecht

Trotz einer anderslautenden Gerichtsentscheidung hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie der Plattform Politico weiterhin den Zugang verweigert. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt verwehrt worden, als sie über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten wollten. Sie beantragten daraufhin eine Eilanhörung vor Gericht. US-Präsident Donald Trump hatte den drei Medien "Falschinformationen" vorgeworfen und ein Hausverbot verhängt.

Reporter von CNN, MS NOW und Politico weiter ohne Zugang zum Weißen Haus

Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW und der Plattform Politico haben weiter keinen Zugang zum Weißen Haus - obwohl ein US-Bundesgericht das von Präsident Donald Trump verhängte Hausverbot vorerst aufgehoben hat. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt ins Weiße Haus verweigert worden. Die Journalisten wollten über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten.

Textgröße ändern: