The National Times - Behörden: Waldbrandsituation im Südwesten Frankreichs "stabil"

Behörden: Waldbrandsituation im Südwesten Frankreichs "stabil"


Behörden: Waldbrandsituation im Südwesten Frankreichs "stabil"
Behörden: Waldbrandsituation im Südwesten Frankreichs "stabil" / Foto: © AFP

Die Waldbrandsituation im Südwesten Frankreichs ist nach Angaben der Behörden nach einer "ruhigen" Nacht am Dienstagmorgen "stabil". Mehrere nächtliche Brandentwicklungen nördlich von Le Porge und nördlich von Cap-Ferret konnten "dank des Einsatzes der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden", erklärte die zuständige Präfektur in der Gironde. Die durch das Feuer vernichtete Fläche habe sich nicht vergrößert.

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Den Angaben zufolge sind Helfer weiterhin damit beschäftigt, "Brandschneisen zu schlagen, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern". Demnach erstreckten sich die "taktischen Schneisen" bereits über eine Länge von mehr als 103 Kilometern. Weiterhin teilweise gesperrt waren die Autobahn 63 und Bahnstrecken in der Region.

Der französische Wetterdienst prognostiziert allerdings einen Temperaturanstieg auf bis zu 35 Grad Celsius im Landesinneren und auffrischende Südostwinde. Beides könnte die Flammen am Dienstag erneut anfachen.

Es wurde eine neue Evakuierungsaufforderung für rund 4000 Touristen im Badeort Lacanau in der Gironde herausgeben. Sie würden nach Carcans und Castelnau-de-Médoc geleitet, erklärte die Präfektur.

Im südlich der Gironde gelegenen Département Landes konnten unterdessen 15.000 Menschen in ihre Häuser zurückkehren. Dies betreffe "alle Bewohner der Gemeinden Sanguinet und Parentis-en-Born" sowie die Einwohner der Fliegersiedlung Biscarrosse und eines Campingplatzes nördlich der Stadt, erklärten die örtlichen Behörden.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte bei einem Besuch am Montagabend in Bordeaux von "harten Wochen" gesprochen, die auf die Menschen in der Region zukämen. Dem Staatschef zufolge sind es die heftigsten Waldbrände in Frankreich seit Ende des Zweiten Weltkriegs.

Nach Angaben der Behörden sind 2750 Feuerwehrleute und 18 Flugzeuge im Einsatz. Hinzu kommen 1500 Militärangehörige und 1440 Einsatzkräfte anderer Behörden. Insgesamt haben die Feuer nahe Bordeaux demnach 42.000 Hektar Land zerstört; 220.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

M.A.Walters--TNT

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