The National Times - Massenkarambolage an Stauende: Mehr als 30 Verletzte auf Autobahn in Thüringen

Massenkarambolage an Stauende: Mehr als 30 Verletzte auf Autobahn in Thüringen


Massenkarambolage an Stauende: Mehr als 30 Verletzte auf Autobahn in Thüringen
Massenkarambolage an Stauende: Mehr als 30 Verletzte auf Autobahn in Thüringen / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn 9 in Thüringen sind mehr als 30 Menschen verletzt worden. Wie die Polizei in Schleifreisen mitteilte, fuhr am Samstagabend ein Wohnmobil bei Bad Lobenstein am Ende eines unfallbedingten Staus in weitere Fahrzeuge. Nach aktuellem Stand seien etwa 34 Menschen verletzt worden. Neun Fahrzeuge seien beschädigt worden, darunter zwei Kleinbusse einer Kinderreisegruppe.

Textgröße ändern:

Die Reisegruppe befand sich demnach auf der Rückreise aus Östereich und bestand aus elf Kindern "mit hohem Unterstützungsbedarf" sowie acht Betreuern. Im Wohnmobil befanden sich weitere zwei Kinder. Nähere Angaben zu den Verletzungen der Betroffenen lagen der Polizei nach eigenen Angaben zunächst nicht vor. Die A9 war stundenlang gesperrt.

Ausgelöst worden war der Vorfall laut Polizei durch einen Unfall mit einem Gespann aus einem Kleintransporter und einem Pferdeanhänger. Der Anhänger mit dem Tier schaukelte sich demnach aufgrund von zu hoher Geschwindigkeit des Fahrer aus und kippte um. Da die Gefahr bestand, dass das Pferd unkontrolliert über die Autobahn läuft, wurde diese gesperrt. Im Rückstau kam es dann später zu der Massenkarambolage.

Laut Polizei wurde das Pferd von Feuerwehrleuten kontrolliert aus dem Anhänger geholt und blieb nach erstem Anschein wohlauf. Bei allen Unfällen zusammen entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von etwa 375.000 Euro.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Steinmeier verurteilt CSD-Bluttat als "Angriff auf offene Gesellschaft"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich erschüttert über die Gewalttat beim Berliner Christopher Street Day gezeigt. "Diese Tat ist ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft, auf unsere Art zu leben und zusammenzuleben", sagte Steinmeier am Sonntag bei einem Besuch im nordrhein-westfälischen Hamm laut vorab verbreitetem Redetext. Die Teilnehmenden des CSD in Berlin hätten "friedlich und fröhlich" feiern und "ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt, für ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben" setzen wollen, sagte Steinmeier.

Während Besitzerin Einkäufe auslädt: 77-Jährige fährt mit fremdem Auto davon

Eine 77-Jährige ist in Rheinland-Pfalz in ein fremdes Auto gestiegen und damit losgefahren. Nach kurzer Spritztour stoppte die mutmaßlich altersbedingt verwirrte Seniorin an einer Tankstelle, wie die Polizei in Bad Kreuznach am Samstagabend mitteilte. Dort gelang es der hinterhereilenden Autobesitzerin, die Frau im Verkaufsraum so lange in ein Gespräch zu verwickeln, bis alarmierte Polizeikräfte eintrafen.

Justizministerin: Generalbundesanwalt könnte Ermittlung zu CSD-Bluttat übernehmen

Nach der Gewalttat beim Berliner Christopher Street Day (CSD) hat Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) eine Befassung des Generalbundesanwalts in Aussicht gestellt. "Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, wird der Generalbundesanwalt die weiteren Ermittlungen übernehmen", erklärte Hubig am Sonntag in Berlin. "Diese Tat wird mit aller Konsequenz aufgeklärt und verfolgt werden."

"Angriff auf Gesellschaft": Politik reagiert erschüttert auf Bluttat bei CSD

Parteiübergreifend haben Politikerinnen und Politiker die Gewalttat beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin als Angriff auf Toleranz und Weltoffenheit verurteilt. "Das ist ein Angriff auf unsere Gesellschaft", schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Sonntagmorgen im Onlinenetzwerk X. "Wir sind offen und freiheitsliebend - und das werden wir auch bewahren und verteidigen." Die "abscheuliche Tat" werde "mit aller Härte verfolgt".

Textgröße ändern: