The National Times - Geschäftsmann in Bayern getötet: 37-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Geschäftsmann in Bayern getötet: 37-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft


Geschäftsmann in Bayern getötet: 37-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Geschäftsmann in Bayern getötet: 37-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft / Foto: © AFP/Archiv

In Bayern ist ein 51-jähriger Geschäftsmann getötet worden. Ein 37-Jähriger wurde am Montag unter dringendem Tatverdacht vorläufig festgenommen und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft, wie Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in München sagten. Nach den bisherigen Ermittlungen hatten der Beschuldigte und das Opfer eine geschäftliche Beziehung geführt.

Textgröße ändern:

Laut Obduktion starb das Opfer, das im Bereich Starnberg lebte, durch "massive Gewalteinwirkung". Weitere Details nannten Polizei und Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht.

Einem Sprecher des Polizeipräsidiums München zufolge hatte die Lebensgefährtin des 51-jährigen Geschäftsmannes diesen am Donnerstag vergangener Woche bei der Polizei als vermisst gemeldet. Der Mann sei tags zuvor nicht wie gewohnt nach Hause gekommen, auch der Kontakt zu ihm sei abgerissen.

Beamte fanden daraufhin das Fahrzeug des Vermissten auf dem Parkplatz eines Gewerbeobjekts im Münchner Stadtteil Freimann. Am Freitag erhärteten sich demnach anhand der Spurenlage die Hinweise auf ein Gewaltdelikt. Der Getötete habe sich zuvor in dem Gewerbeobjekt aufgehalten.

Am Sonntag und Montag durchsuchten Polizeieinsatzkräfte mit Hilfe von Hunden, Drohnen und Polizeihubschraubern ein Waldgebiet etwa 20 Kilometer östlich von München. Gleichzeitig erhärtete sich dem Polizeisprecher zufolge der Tatverdacht gegen einen 37-Jährigen aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen, was zu dessen Festnahme führte.

Bei einer Suchaktion der Polizei in dem Landkreis wurde dann der Vermisste tot aufgefunden. Die Polizei geht davon aus, dass das Tatmotiv "im Bereich der geschäftlichen Beziehungen" der beiden Männer liegt. Die Staatsanwaltschaft sieht demnach das Mordmerkmal der Habgier als erfüllt an.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Brot für die Welt warnt vor Folgen von Mittelkürzungen für Entwicklungshilfe

Die evangelische Hilfsorganisation Brot für die Welt hat die Bundesregierung wegen der Streichung von Mitteln für den Kampf gegen Hunger sowie für humanitäre Hilfe kritisiert. "Dem Anliegen, krisensichere Ernährungssysteme zu schaffen, stehen die aktuellen Kürzungen der Bundesregierung in den Haushalten 2025, 2026 und 2027 diametral entgegen", sagte die Präsidentin der Organisation, Dagmar Pruin, am Donnerstag in Berlin. Sie warnte vor gravierenden Folgen weltweit.

Bremen: Verhinderter Autodieb schläft hinter Steuer von aufgebrochenem Wagen ein

Ein verhinderter Autodieb ist in Bremen hinter dem Steuer eines von ihm aufgebrochenen Wagens eingeschlafen. Der Fahrzeugeigentümer fand den 45-Jährigen zur Mittagszeit auf dem Fahrersitz und rief die Polizei, wie die Beamten in der Hansestadt am Donnerstag mitteilten. Der Verdächtige stand demnach unter Drogen.

74-Jähriger in Sachsen-Anhalt von Zug erfasst und ums Leben gekommen

Ein 74-Jähriger ist in Sachsen-Anhalt von einem durchfahrenden Zug erfasst worden und ums Leben gekommen. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei Dessau-Roßlau am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Mittwochabend auf der Bahnstrecke in Sandersdorf-Brehna.

Jugendliche unternehmen in Thüringen nächtliche Spritztour auf Autobahn

Zwei Jugendliche haben in Thüringen eine nächtliche Spritztour auf einer Autobahn unternommen. Sie waren mit falschen Kennzeichen unterwegs, wie die Autobahnpolizeiinspektion der Thüringer Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach wurde den Beamten in der Nacht zum Mittwoch auf der Autobahn 38 bei Breitenworbis ein auf dem Standstreifen stehendes und schlecht beleuchtetes Auto gemeldet.

Textgröße ändern: