The National Times - Backhaus: Brand im Müritz-Nationalpark gelöscht

Backhaus: Brand im Müritz-Nationalpark gelöscht


Backhaus: Brand im Müritz-Nationalpark gelöscht
Backhaus: Brand im Müritz-Nationalpark gelöscht / Foto: © AFP/Archiv

Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark ist nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) gelöscht. Damit ende der mehrtägige Großeinsatz von Feuerwehr, Katastrophenschutz und zahlreichen weiteren Einsatzkräften, erklärte Backhaus am Montag in Schwerin. Eine dauerhafte Entwarnung könne aufgrund der besonderen Bedingungen in dem betroffenen, von Munition belasteten Gelände aber noch nicht gegeben werden.

Textgröße ändern:

Wie Backhaus erklärte, wird das Brandgebiet weiterhin engmaschig überwacht, um mögliche Glutnester frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls nachzulöschen. Backhaus kündigte noch für Montag eine erste Bilanz des Einsatzes an sowie weitere Maßnahmen zur Sicherung des Brandgebietes.

Der aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochene Brand betraf fast 400 Hektar Fläche in dem Nationalpark. Da dort Munition aus dem Zweiten Weltkrieg lagert, konnten die Feuerwehrleute nur aus der Distanz löschen - es kam während des Brands immer wieder zu teils schweren Detonationen in dem Gelände. Als Vorsichtsmaßnahme evakuierten die Behörden eine Ortschaft in der Nähe des Brandorts. Eine konkrete Gefahr für die Häuser bestand dort aber nicht.

J.Sharp--TNT

Empfohlen

Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige stellen sich

Nach dem Tod eines 15-Jährigen durch Messerstiche bei einer privaten Feier im nordrhein-westfälischen Marsberg haben sich die beiden gesuchten Tatverdächtigen am Dienstag der Polizei gestellt. Die nach früheren Angaben 22 und 23 Jahre alten Männer sollen am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden, wie die Polizei in Dortmund und die Staatsanwaltschaft Arnsberg mitteilten. Beide waren per Öffentlichkeitsfahndung gesucht worden.

Drohnenfund in Niedersachsen: Womöglich Sprengstoff in der Nähe entdeckt

Nach dem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen rückt eine in der vergangenen Woche in Niedersachsen gefundene Drohne in den Fokus der Ermittler. Die Bundesanwaltschaft prüft bereits einen möglichen Zusammenhang zum Leipziger Vorfall. Jetzt zeigen Recherchen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR, dass Beamte Tage später nur wenige Meter von der Fundstelle entfernt auf verdächtiges Material stießen. Sie gehen derzeit davon aus, dass es sich um Sprengstoff handelt, wie der Rechercheverbund am Dienstag unter Berufung auf Sicherheitskreisen berichtete.

Österreichischer Investor Benko erneut verurteilt: Haftstrafe um sechs Monate erhöht

Der österreichische Investor René Benko ist in einem neu aufgerollten Prozess erneut wegen Betrugs verurteilt worden. Eine Schöffenkammer des Landgerichts Innsbruck sprach den 49-Jährigen am Dienstag wegen Schädigung seiner Gläubiger schuldig und erhöhte seine Haftstrafe von zwei auf zweieinhalb Jahre, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA mitteilte. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Republikanischer US-Senator fordert Untersuchung von Hochzeitsfeier von Trumps Sohn

Der republikanische US-Senator John Curtis will die von einem russischen Geschäftsmann bezahlten Hochzeitsfeierlichkeiten von Donald Trumps ältestem Sohn parlamentarisch untersuchen lassen. In einem Brief an die Vorsitzenden des Justizausschusses des Senats verlangte der Senator aus Utah am Dienstag Aufklärung darüber, ob die Präsidentenfamilie ihre politische Macht für private Geschäfte missbraucht hat. Zu diesem Zweck solle Donald Trump Jr. vorgeladen werden.

Textgröße ändern: