The National Times - Razzia gegen mutmaßliche Waffenhändler in mehreren NRW-Städten

Razzia gegen mutmaßliche Waffenhändler in mehreren NRW-Städten


Razzia gegen mutmaßliche Waffenhändler in mehreren NRW-Städten
Razzia gegen mutmaßliche Waffenhändler in mehreren NRW-Städten

Mit einer groß angelegten Razzia ist die Polizei in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen gegen mutmaßliche Waffen- und Drogenhändler vorgegangen. Zwölf Tatverdächtige im Alter von 28 bis 46 Jahren wurden vorläufig festgenommen, wie die Polizei in Essen am Mittwoch mitteilte. Die Durchsuchungen fanden demnach seit den frühen Morgenstunden in Essen, Mülheim an der Ruhr und Kleve sowie in Balingen in Baden-Württemberg statt.

Textgröße ändern:

Da es im Vorfeld Hinweise auf eine Bewaffnung der Verdächtigen gegeben habe, seien auch Spezialeinheiten und ein gepanzertes Polizeifahrzeug zum Einsatz gekommen. In Essen setzten die Polizisten Sprengstoff ein, um in die Objekte zu gelangen.

Bei den Durchsuchungen wurden den Angaben zufolge ein funktionsfähiges Sturmgewehr, ein Präzisionsgewehr und mehrere Pistolen gefunden. Auch eine Waffenwerkstatt und Munition entdeckten die Beamten. Zudem wurden dutzende Kilogramm mutmaßlicher Drogen, rund 50.000 Euro Bargeld und eine Drogenplantage beschlagnahmt.

Ob Haftbefehle für die Beschuldigten beantragt werden, wurde noch geprüft. Bei ihnen handelt es sich um neun deutsche und zwei polnische Staatsbürger. Die Staatsbürgerschaft eines Verdächtigen war noch nicht geklärt.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Organisationen: Deutschland muss Unterstützung für Syrien an Bedingungen knüpfen

Zivilgesellschaftliche Organisationen haben die Bundesregierung aufgefordert, eine Unterstützung für die syrische Übergangsregierung an konkrete Bedingungen zu knüpfen. Die Einladung des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa durch Kanzler Friedrich Merz (CDU), sei "grundsätzlich richtig", sagte am Montag in Berlin die Geschäftsführerin der deutsch-syrischen Menschenrechtsorganisation Adopt a Revolution Farhad Ahma, Sophie Bischoff. Es gehe nicht darum, ob Deutschland mit der neuen Führung in Damaskus spreche, sondern darum, dass jegliche Unterstützung "an ganz klare Bedingungen geknüpft sein sollte".

Thüringen: Erotikfilm löst Polizeieinsatz aus

Ein zu laut aufgedrehter Erotikfilm hat in Thüringen einen Polizeieinsatz ausgelöst. Eine Frau alarmierte am Sonntag wegen vermeintlicher Schmerzensschreie aus einer Nachbarwohnung die Beamten in Mühlhausen, wie die Landespolizeiinspektion Nordhausen am Montag mitteilte.

Cybercrime-Gruppierung: Mutmaßlicher Kopf und Programmierer identifiziert

Ermittler haben den mutmaßlichen Kopf und den Programmierer einer weltweit und auch in Deutschland agierenden Cybercrime-Gruppierung identifiziert. Gegen die beiden Beschuldigten wurden Haftbefehle erwirkt und eine weltweite Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet, wie die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Montag mitteilten. Sie sollen für eine Reihe von Cyberangriffen auf Firmen und öffentliche Einrichtungen in Deutschland verantwortlich sein.

Mutmaßlicher Polizistenmörder in Australien nach monatelanger Fahndung erschossen

Nach einer siebenmonatigen intensiven Fahndung ist in Australien einer der meistgesuchten Verbrecher des Landes von der Polizei erschossen worden. Am Ende einer aufwendigen Suche mit hunderten Beamten sei der mutmaßliche Polizistenmörder Desmond Freeman in einem Wohnwagen auf einem "sehr abgelegenen" Anwesen im Bundesstaat Victoria geortet worden, teilte Victorias Polizeichef Mike Bush am Montag mit. Nachdem er sich geweigert habe, sich zu ergeben, hätten die Einsatzkräfte auf ihn geschossen.

Textgröße ändern: