The National Times - Scheinrechnungen mit Millionenschaden: Verdächtiger nach zehn Jahren verhaftet

Scheinrechnungen mit Millionenschaden: Verdächtiger nach zehn Jahren verhaftet


Scheinrechnungen mit Millionenschaden: Verdächtiger nach zehn Jahren verhaftet
Scheinrechnungen mit Millionenschaden: Verdächtiger nach zehn Jahren verhaftet / Foto: © AFP/Archiv

Nach über zehnjähriger Flucht haben Ermittler aus Nordrhein-Westfalen den Kopf einer mutmaßlichen Bande verhaftet, die mit Scheinrechnungen im Baugewerbe einen Millionenschaden verursacht haben soll. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft, wie das Hauptzollamt Duisburg am Donnerstag mitteilte. Die Bande soll jahrelang Firmen aus der Bau-, Gerüstbau- und Gebäudereinigungsbranche mit Scheinrechnungen sowie Schwarzgeld versorgt haben.

Textgröße ändern:

Die Kunden dieser Firma sollen dadurch Sozialversicherung, Lohnsteuer und Sozialkassenbeiträge hinterzogen haben. Dadurch sei ein Schaden von mindestens 30 Millionen Euro entstanden. Seit zwölf Jahren wird gegen die Gruppe ermittelt. In dem Komplex gab es Ende 2015 bundesweite Durchsuchungen.

Schon damals wurde der Hauptverdächtige festgenommen. In seiner Wohnung wurden unter anderem gefälschte Pässe gefunden. Nach zwei Monaten wurde die Untersuchungshaft außer Vollzug gesetzt. Dies nutzte der Mann zur Flucht.

Zwischenzeitlich änderte er seinen Vornamen. Im Juni wurde er nun am Flughafen Heathrow in der britischen Hauptstadt London festgenommen. Mitte Juni wurde er nach Deutschland ausgeliefert und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

F.Adams--TNT

Empfohlen

Amoklauf an Gymnasium in bayerischem Schongau: 16-Jähriger war polizeibekannt

Nach dem Amoklauf eines 16-Jährigen an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau ist der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Ermittlungsrichter erließ am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen zweifachen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung, wie das Polizeipräsidium in Rosenheim mitteilte. Er befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt.

13-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall in Brandenburg - Fahrer nahm wohl Drogen

Bei einem Verkehrsunfall in Brandenburg ist eine 13-Jährige tödlich verletzt worden. Der 47 Jahre alte Fahrer und eine Achtjährige wurden schwer verletzt, wie die Polizei in Brandenburg an der Havel am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Mittwochabend auf einer Bundesstraße zwischen Rathenow und Steckelsdorf.

Eilklagen gegen Abstimmung über Reformen scheitern vor Bundesverfassungsgericht

Zwischenerfolg für die Bundesregierung: Der Bundestag kann noch vor der Sommerpause und damit in dieser Woche über die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung abstimmen. Eilanträge aus der Opposition dagegen scheiterten am Donnerstag vor dem Bundesverfassungsgericht. Karlsruhe gab außerdem grünes Licht für eine mögliche Entscheidung über das neue Heizungsgesetz. (Az. 2 BvE 4/26, 2 BvQ 47/26 und 2 BvE 3/26)

Bundesverfassungsgericht entscheidet gegen Stopp von Kassenreform und Heizungsgesetz

Der Bundestag kann noch vor der Sommerpause und damit in dieser Woche über die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung abstimmen. Eilanträge des Grünen-Gesundheitspolitikers Janosch Dahmen und des Linken-Politikers Ates Gürpinar dagegen scheiterten am Donnerstag vor dem Bundesverfassungsgericht. Auch für eine mögliche Entscheidung über das neue Heizungsgesetz gab Karlsruhe grünes Licht.

Textgröße ändern: