The National Times - Sachsen: Frau verliert durch KI-generiertes Video mehr als eine Million Euro

Sachsen: Frau verliert durch KI-generiertes Video mehr als eine Million Euro


Sachsen: Frau verliert durch KI-generiertes Video mehr als eine Million Euro
Sachsen: Frau verliert durch KI-generiertes Video mehr als eine Million Euro / Foto: © AFP/Archiv

Eine Frau aus Sachsen hat durch ein KI-generiertes Video mehr als eine Million Euro verloren. Die Geschädigte aus dem mittelsächsischen Lichtenberg fiel auf ein gefälschtes Video der ZDF-Talkrunde "Markus Lanz" herein, in der eine angebliche Finanzexpertin über eine gewinnbringende Geldanlage sprach, die zugleich in dem Video verlinkt wurde, wie die Polizei in Chemnitz am Montag mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Geschädigte rief die entsprechende Internetseite namens Investhub 3.0 auf, meldete sich an und wurde umgehend von einer Frau und anschließend von einem angeblichen Broker angerufen. Der Finanzdienstleister überredete sie demnach zu vermeintlich rentablen Geldanlagen in Gold- und Ölressourcen sowie Kryptowährungen, so dass sie zunächst knapp 250 Euro investierte.

Den Betrügern gelang es durch Telefonate und Mitteilungen in Onlinediensten, die Frau über Monate hinweg bei der Stange zu halten. Sie tätigte immer wieder Überweisungen auf verschiedene Konten, mal waren es 10.000 Euro, mal mehr als 460.000 Euro.

Erst als die Telefonate mit dem angeblichen Finanzdienstleister ausblieben und die Frau bereits mehr als eine Million Euro investiert hatte, wurde ihr der Anlagebetrug klar. Sie ging zur Kriminalpolizei.

C.Bell--TNT

Empfohlen

Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht

Nach der Räumung eines Paketzustellzentrums in Mecklenburg-Vorpommern wegen eines Quecksilberverdachts ist das Gebäude im Ort Leizen zunächst weiter gesperrt geblieben. Spezialkräfte der Feuerwehr nahmen Proben eines möglicherweise gefährlichen Stoffs, wie die Polizei in Rostock am Mittwoch mitteilte. Die Proben seien zur Untersuchung in ein Labor nach Hamburg gebracht worden, das mit der Analyse begonnen habe.

Berlin: Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schusswaffenhandels

Bei Durchsuchungen wegen des Verdachts auf illegalen Schusswaffenhandel hat die Berliner Polizei am Mittwochmorgen mehrere Menschen festgenommen. Zudem wurden zwei scharfe Schusswaffen samt Munition gefunden, wie die Beamten mitteilten. 300 Einsatzkräfte waren stadtweit im Einsatz.

Erste Urteile in Prozess um riesiges Waffenarsenal in Wuppertal gefallen

Im Prozess um ein ausgehobenes Arsenal mit zahlreichen Kriegswaffen in einem Haus in Remscheid in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch vor dem Landgericht Wuppertal zwei Angeklagte zu Haftstrafen verurteilt worden. Ein 38-Jähriger erhielt dreieinhalb Jahre Haft, ein 35-Jähriger zweieinhalb Jahre, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der Hauptangeklagte, dem die Staatsanwaltschaft den Besitz des Waffenarsenals vorwirft, steht weiterhin vor Gericht.

Absturz von Kampfjet auf US-Stützpunkt Spangdahlem: Ermittlungen zu Ursache laufen

Nach dem Absturz eines F-16-Kampfjets auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in Rheinland-Pfalz ist die Ursache weiter unklar. Die Ermittlungen dazu liefen, teilte die US-Airbase am Dienstagabend mit. Der verunglückte Jet kehrte demnach von einem routinemäßigem Trainingsflug zurück.

Textgröße ändern: