The National Times - Ferienbeginn in vier Bundesländern: Für Wochenende erneut Staus erwartet

Ferienbeginn in vier Bundesländern: Für Wochenende erneut Staus erwartet


Ferienbeginn in vier Bundesländern: Für Wochenende erneut Staus erwartet
Ferienbeginn in vier Bundesländern: Für Wochenende erneut Staus erwartet / Foto: © AFP/Archiv

Der ADAC erwartet wegen des Ferienbeginns in weiteren vier Bundesländern am kommenden Wochenende ein deutlich erhöhtes Reiseaufkommen. Mit Hamburg, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern starteten weitere Bundesländer in die Sommerferien, dazu komme ein erhöhtes Reiseaufkommen durch Urlauber aus Nachbarländern, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. In den bevölkerungsreichsten Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bayern steht der Ferienbeginn allerdings noch aus.

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Die größte Staugefahr bestehe am Freitagnachmittag und -abend, wenn Berufspendler und Urlauber gleichzeitig unterwegs seien. Auch am Samstagvormittag werde das Verkehrsaufkommen auf den klassischen Reiserouten sowie in Richtung der Naherholungsgebiete hoch sein. Am Sonntag sei vor allem am Nachmittag und Abend mit Rückreiseverkehr aus den Urlaubs- und Ausflugsregionen zu rechnen.

Der ADAC wies darauf hin, dass für den Lastwagenverkehr neben dem ganzjährigen Sonn- und Feiertagsfahrverbot seit Anfang Juli auch wieder das Sommerfahrverbot an Samstagen gilt. Es gelte bis Ende August jeweils von 07.00 Uhr bis 20.00 Uhr auf besonders staugefährdeten Autobahnen und Bundesstraßen. Voll werden dürfte es in Richtung Süden, auf den Strecken zur Nord- und Ostsee sowie in den Ballungsräumen.

Auch auf den wichtigsten Reiserouten im Ausland müssen Urlauber laut ADAC Geduld mitbringen. In Österreich gelte dies etwa auf der Inntal- und der Brennerautobahn. Letztere sei aufgrund der Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke weiterhin stark belastet. In der Schweiz müsse insbesondere auf der Gotthardroute zwischen Basel und Chiasso mit langen Wartezeiten gerechnet werden. In Italien bleibe die Brennerautobahn in Richtung Gardasee und Adria ebenso staugefährdet wie die Strecke von der Schweizer Grenze über Mailand bis Genua.

Der ADAC appellierte, bei hochsommerlichen Temperaturen sollten Reisende ausreichend Getränke mitnehmen und regelmäßige Pausen einplanen. Im Stau sollte der Innenraum des Fahrzeugs möglichst kühl gehalten werden. Kinder und Tiere dürften im abgestellten Fahrzeug keinesfalls zurückgelassen werden, auch nicht für kurze Zeit.

R.Hawkins--TNT

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