The National Times - Zahl unerlaubter Einreisen im Juni auf niedrigstem Stand seit fünf Jahren

Zahl unerlaubter Einreisen im Juni auf niedrigstem Stand seit fünf Jahren


Zahl unerlaubter Einreisen im Juni auf niedrigstem Stand seit fünf Jahren
Zahl unerlaubter Einreisen im Juni auf niedrigstem Stand seit fünf Jahren / Foto: © AFP

Die Bundespolizei hat an den deutschen Grenzen im Juni die niedrigste Zahl unerlaubter Einreisen seit fünf Jahren registriert. Wie die Behörde am Montag in Potsdam mitteilte, versuchten im vergangenen Monat, 3290 Menschen ohne gültige Papier nach Deutschland einzureisen. Dies waren 42 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gut 2000 Menschen wurden beim Versuch, die Grenze unerlaubt zu überqueren, zurückgewiesen. Außerdem wurden 152 mutmaßliche Schleuser vorläufig festgenommen.

Textgröße ändern:

Im ersten Halbjahr stellte die Bundespolizei 24.329 unerlaubte Einreisen fest. Dies waren 6856 oder 22 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der niedrigste Monatswert der vergangenen Jahre war laut Bundespolizei im Mai 2021 mit 2916 unerlaubten Einreisen verzeichnet worden.

In Deutschland finden seit September 2024 Kontrollen an allen Landesgrenzen zu den neun Nachbarländern statt. In den Jahren zuvor waren diese wegen der Migrationslage bereits zu Polen, Tschechien, Österreich und der Schweiz eingeführt worden.

Mit dem Amtsantritt der schwarz-roten Regierung im Mai 2025 ordnete Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) auch verstärkte Zurückweisungen an. Seitdem wurden laut Bundespolizei 38.804 Menschen zurückgewiesen. Seit Mai 2025 wurden zudem 2002 Menschen wegen einer Wiedereinreisesperre am Grenzübertritt gehindert.

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht

Nach der Räumung eines Paketzustellzentrums in Mecklenburg-Vorpommern wegen eines Quecksilberverdachts ist das Gebäude im Ort Leizen zunächst weiter gesperrt geblieben. Spezialkräfte der Feuerwehr nahmen Proben eines möglicherweise gefährlichen Stoffs, wie die Polizei in Rostock am Mittwoch mitteilte. Die Proben seien zur Untersuchung in ein Labor nach Hamburg gebracht worden, das mit der Analyse begonnen habe.

Berlin: Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schusswaffenhandels

Bei Durchsuchungen wegen des Verdachts auf illegalen Schusswaffenhandel hat die Berliner Polizei am Mittwochmorgen mehrere Menschen festgenommen. Zudem wurden zwei scharfe Schusswaffen samt Munition gefunden, wie die Beamten mitteilten. 300 Einsatzkräfte waren stadtweit im Einsatz.

Erste Urteile in Prozess um riesiges Waffenarsenal in Wuppertal gefallen

Im Prozess um ein ausgehobenes Arsenal mit zahlreichen Kriegswaffen in einem Haus in Remscheid in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch vor dem Landgericht Wuppertal zwei Angeklagte zu Haftstrafen verurteilt worden. Ein 38-Jähriger erhielt dreieinhalb Jahre Haft, ein 35-Jähriger zweieinhalb Jahre, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der Hauptangeklagte, dem die Staatsanwaltschaft den Besitz des Waffenarsenals vorwirft, steht weiterhin vor Gericht.

Absturz von Kampfjet auf US-Stützpunkt Spangdahlem: Ermittlungen zu Ursache laufen

Nach dem Absturz eines F-16-Kampfjets auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in Rheinland-Pfalz ist die Ursache weiter unklar. Die Ermittlungen dazu liefen, teilte die US-Airbase am Dienstagabend mit. Der verunglückte Jet kehrte demnach von einem routinemäßigem Trainingsflug zurück.

Textgröße ändern: